Fünf Menschen stehen mit einem zerschnittenen grünen Band in den Händen vor einer offenen Halle, in der Biomasse gelagert wird.

Einweihung der Biomasse-Dampfkesselanlage (v.l.): Dr. Ferdinand Höfer, Geschäftsführer MVV Enamic, Dr. Johannes Werhahn, Vertriebsvorstand MVV Energie, Dr. Achim Hehl, CEO KOB, Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, Markus Kimpel, CFO KOB (Quelle: KOB)

In ihrem Grußwort sagte Staatsministerin Daniela Schmitt, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz: „Ich war Anfang 2024 zuletzt hier im Unternehmen. Damals haben mir die Verantwortlichen von ihren großen Plänen erzählt. Heute sehen wir: Aus Plänen ist Realität geworden – und was hier entstanden ist, ist beeindruckend.“

Die neue BiomasseDampfanlage hat eine thermische Leistung von 2,5 MW. Die überwiegende Nutzung pflanzlicher Abfälle und Reststoffe aus regionaler Land-, Forst- und Holzwirtschaft ermöglicht jährliche CO2-Einsparungen von rund 4.000 t. Die Umstellung auf Biomasse ist die größte Einzelmaßnahme zur Modernisierung der Energieinfrastruktur am Standort. Die CO2-Emissionen sinken insgesamt um 37 %. 

Für die sichere Versorgung mit Biomasse wurde ein Lager mit einem Fassungsvermögen von rund 250 m3 errichtet, das künftig von MVV Enamic gemanagt wird. Die B2B-Tochter des Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie AG übernimmt den Großteil des technischen Betriebs der Anlage, einschließlich Wartung und regelmäßiger Prüfungen. Mit einem Dampfliefervertrag erhält KOB eine planbare und verbrauchsbasierte Kostenstruktur, ohne eigenes Investitionsrisiko. KOB erreicht damit einen wichtigen Meilenstein zur Emissionsreduzierung in seinem energieintensiven Produktionsprozess und kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, während die Energieversorgung zuverlässig und zu planbaren Konditionen läuft. 

EHP-Redaktion

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