Luftaufnahme von einer blauen Solarthermieanlage und Gebäude auf einer Grünfläche.

Die Kollektoren der solarthermischen Großanlage auf der Nordseeinsel Föhr erstrecken sich auf einer Fläche von über 3.000 m2 (Quelle: Viessmann Deutschland)

Die Insellage Föhrs bietet ideale Voraussetzungen für die Solarthermie, da die Sonneneinstrahlung überdurchschnittlich hoch ist. Das auf Solarthermie basierende Fernwärmenetz ist auf eine Erzeugung von jährlich mehr als 1 GWh Wärme ausgelegt. Das entspricht einem erneuerbaren Energieanteil von mehr als 23 % des gesamten Wärmebedarfs der Energiegenossenschaft Föhr. Die Kollektoren der Solarthermieanlage erstrecken sich auf einer Gesamtfläche von 3.076 m2

Für dieses Großprojekt führte die Energiegenossenschaft Föhr eine Ausschreibung durch, bei der sich die Viessmann Deutschland, ein Unternehmen der Viessmann Climate Solutions, durchsetzen konnte. Der Auftrag umfasst den Entwurf und den Bau der schlüsselfertigen Solarthermieanlage, einen 500 m3 großen Pufferspeicher und ein vorgefertigtes technisches Gebäude. In diesem werden die Solareinheit, der Wärmeübertrager und die Steuerung untergebracht.

Die Anlage soll im Juli 2025 vollständig betriebsbereit sein und ab dann zu einer Senkung der CO2-Emissionen auf Föhr führen. „Wir sind stolz, dass wir gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Föhr eG dieses Solarthermieprojekt umsetzen können. Das Potenzial der Klimatechnik als Teil der Fernwärmeversorgung in Deutschland ist sehr groß – sowohl aus gesellschaftlicher als auch aus finanzieller Sicht. Die Energieform ist regenerativ, die Technologie ist zuverlässig und die Kosten- sowie CO2-Einsparungen für die Anlagenbetreiber:innen attraktiv“, sagt Dr. Conrad Wiedeler, Geschäftsführer Viessmann Deutschland.

EHP-Redaktion

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