Am 1.360-MW-Kohlekraftwerk Sugözü im Süden der Türkei nahe der Stadt Iskenderun ist die Steag Iqony Group nun nicht mehr beteiligt (Quelle: Isken)
„Diese Transaktion markiert das Ende einer über zwei Jahrzehnte währenden, äußerst erfolgreichen deutsch-türkischen Zusammenarbeit. Wir sind Oyak für die Partnerschaft sehr dankbar und wünschen Isken und seinen Mitarbeitenden alles Gute für die Zukunft“, sagt Dr. Andreas Reichel, CEO und Arbeitsdirektor der Steag Iqony Group. „Mit diesem bemerkenswerten Schritt stärken wir erneut den Fokus auf unseren deutschen Kernmarkt und richten unser Unternehmen noch klarer auf unsere strategischen Prioritäten aus. Wir investieren in Märkte und Geschäftsfelder, in denen wir langfristig wachsen und einen nachhaltigen Mehrwert schaffen können – wie etwa die jüngste Übernahme des Fernwärmegeschäfts von Uniper eindrucksvoll unterstreicht.“
„Wir reduzieren mit der Veräußerung auch die Komplexität im eigenen Hause, verbessern unser Risikoprofil signifikant und schaffen mehr Freiraum für Investitionen in unser Kerngeschäft“, sagt Nicole Hildebrand, Mitglied der Geschäftsführung und COO der Steag Iqony Group.
Mit der Trennung von dem Kohlekraftwerk verbessert die Steag Iqony Group ihre Klimabilanz erheblich – ein Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040, wie Hildebrand unterstreicht: „Das Ziel der Dekarbonisierung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Nachhaltiges Wachstum und Klimaschutz sind für uns keine Gegensätze – sie sind die Grundlage unseres Handelns. Auf diese Weise gestalten wir die Energiewende aktiv mit.“