Altholz, welches von Fremd- und Störstoffen befreit wird und zu Holzhackschnitzeln weiterverarbeitet

Altholz, welches von Fremd- und Störstoffen befreit wird und zu Holzhackschnitzeln weiterverarbeitet (Quelle: Veolia)

180 000 Tonnen Alt- und Restholz kann die Aufbereitungsanlage von Veolia ab 2023 pro Jahr verwerten. Das aufbereitete Altholz wird dann nach Braunschweig in das Biomasse-Heizkraftwerk geliefert. Dieses soll 2022 ans Netz gehen. In der Übergangszeit liefert Veolia Altholz aus der Aufbereitungsanlage in Hannover. Das Biomasse-Heizkraftwerk erzeugt durch Kraft-Wärme-Kopplung mit dem Altholz Strom und Wärme. Die meisten Schadstoffe werden durch die hohen Temperaturen bei der Verbrennung sofort vernichtet. Der Rest wir durch eine mehrstufige Rauchgasreinigung gefiltert. So verbessert sich die Luftqualität in Braunschweig deutlich.

Vor der Verbrennung wird das Altholz aus der Region in einem geschlossenen Lagergebäude mit Luftfilter in Lengede gelagert. Hier erfolgt auch die mechanische Aufbereitung für die thermische Verwertung. Dabei werden Fremd- und Störstoffe aussortiert und das Altholz zu Holzhackschnitzeln zerkleinert.

EHP-Redaktion

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