Die HGÜ-Verbindung SuedOstLink wird vorwiegend als Erdkabel ausgeführt.

Die HGÜ-Verbindung SuedOstLink wird vorwiegend als Erdkabel ausgeführt. (Quelle: 50Hertz/Jan Pauls)

In zwei der drei SuedOstLink-Abschnitten in Verantwortung von 50Hertz zeichnet AFRY für die Fachprojektleitung Kabelplanung verantwortlich. Dies umfasst zahlreiche Aufgabenbereiche, darunter die Ausführungsplanung Tiefbau hinsichtlich aller Kabelbelange, die standortspezifische Kabelplanung inklusive Logistik, Installation und Bauzeitenplanung sowie die finale Sektionslängenplanung. Ein wichtiger Bestandteil der Fachprojektleitung besteht auch im Einholen von Kreuzungsverträgen, die immer dann erforderlich sind, wenn die SuedOstLink-Trasse ein anderes Bauwerk kreuzt. Hinzu kommt die Betreuung verschiedener Prüfprozesse und der Begutachtung elektromagnetischer Beeinflussungen sowie die gesamte Schnittstellenabstimmung mit den Gewerken Genehmigung, Stationen, Liegenschaften etc. Zuvor hatte AFRY 50Hertz bereits in der Ausschreibungsphase durch die fachliche Bewertung der Angebote sowie in der Genehmigungsplanung aller Trassenabschnitte unterstützt.

"Der SuedOstLink ist ein anspruchsvolles und hochkomplexes Projekt. Bei der Kabelplanung bestehen besonders viele Schnittstellen zu anderen Fachgewerken. AFRY unterstützt uns hier als zuverlässiger Partner", betont Thorben Müller, Projektleiter Tiefbau und Leitungen bei 50Hertz.

Der SuedOstLink wurde 2013 erstmals im Bundesbedarfsplan verankert, seit 2016 läuft die Planung der vorwiegend als Erdkabel ausgeführten HGÜ-Verbindung (Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung). Sie reicht über rund 540 Kilometer von Wolmirstedt bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) bis zum ehemaligen Kraftwerksstandort Isar bei Landshut (Bayern). Aktuell läuft das Genehmigungsverfahren, 2027 soll der SuedOstLink in Betrieb gehen.

ew-Redaktion

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