Mit der Erweiterung der Energy-IoT-Plattform zu einem virtuellen Kraftwerk positioniert sich Kiwigrid an der Schnittstelle zwischen Energiemarkt, Versorgern, Installateuren und Geräteherstellern.

Mit der Erweiterung der Energy-IoT-Plattform zu einem virtuellen Kraftwerk positioniert sich Kiwigrid an der Schnittstelle zwischen Energiemarkt, Versorgern, Installateuren und Geräteherstellern. (Bildquelle: kiwigrid)

Der Ausbau der Solarenergie führt dazu, dass an sonnigen Tagen das PV-Angebot die Nachfrage oft deutlich übersteigt. Es kommt zu negativen Börsenstrompreisen und wachsender Netzbelastung. Um das Netz entlasten und regulieren zu können, wird marktdienliches Verhalten zukünftig zur Pflicht: Wer keine Direktvermarktung betreibt, verliert den Anspruch auf gesetzliche Einspeisevergütung. Reine PV-Einspeisung ohne steuerbare Flexibilität wird damit wirtschaftlich immer unattraktiver. Kiwigrid stellt hierfür mit seiner Energy-IoT-Plattform die Basis bereit, auf der Energieversorger eine Direkt- und Flexibilitätsvermarktung ab dem 01.01.2027 für ihre Endkunden anbieten können.

Die Plattform soll in Zukunft mit Zustimmung der Anlagenbetreiber die automatisierte Vermarktung als Teil der ganzheitlichen Optimierung dezentraler Energieanlagen übernehmen. Entscheidend ist dabei, dass es sich um ein herstelleroffenes System handelt und Endkunden nicht an einen bestimmten Messstellenbetreiber, einen bestimmten Stromanbieter oder ein bestimmtes Geräte-Ökosystem gebunden werden.

Energieversorger und Installationsunternehmen, die eigene Flexibilitätsdienste anbieten wollen, müssen dafür keine eigene Technologie aufbauen, sondern können die Energy-IoT-Plattform zukünftig als technische Infrastruktur nutzen. Kunden von Kiwigrid erhalten damit die Möglichkeit, eigene Tariflösungen für Endkunden anzubieten und diese anderen Kunden bei Interesse zur Verfügung zu stellen. Besonders Kooperationen zwischen lokalen Installateuren und Stadtwerken können dabei unkompliziert realisiert werden.

„Die Energiewende braucht Flexibilität – und echte Flexibilität braucht offene Systeme. Mit unserer VPP-Plattform schaffen wir die Infrastruktur, auf der Installateure, Stadtwerke und Energiedienstleister die Flexibilitätsmärkte von morgen gemeinsam erschließen können", sagt Jan Lehmann, Vice President Strategy bei Kiwigrid.

Starke Ausgangsbasis und europäischer Ansatz

Insgesamt 100.000 Energy Manager bilden die Basis für den Aufbau von Kiwigrids VPP-Plattform. Als Unternehmen, das seine Plattform in Europa entwickelt, betreibt und vertreibt, bietet Kiwigrid Partnern eine verlässliche Plattform mit hohen Anforderungen an Datensicherheit und regulatorische Compliance. Die neuen Anforderungsprofile des BSI, des CPS (z.B. CPS Security bzw. CPSSEC) sowie der Standard NIS 2 sind nur einige Beispiele für das Fortschreiten der Normung in diesem Bereich.

Mit der Erweiterung der Energy-IoT-Plattform zu einem virtuellen Kraftwerk positioniert sich Kiwigrid an der Schnittstelle zwischen Energiemarkt, Versorgern, Installateuren und Geräteherstellern und bildet das verbindende Element für die Sicherung der Netzstabilität von morgen.

Kiwigrid wird die neue VPP-Plattformstrategie auf der EM POWER vom 23.-25.06.2026 in München am Stand B5.575 in Halle 5 vorstellen.

ew-Redaktion

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