Welche FuE-Bedarfe gibt es noch im Bereich Wasserstoff und seine Derivate? Dies hat der Nationale Wasserstoffrat analysiert.

Welche FuE-Bedarfe gibt es noch im Bereich Wasserstoff und seine Derivate? Dies hat der Nationale Wasserstoffrat analysiert. (Bildquelle: Deemerwha studio/stock.adobe.com)

Mit der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung am 10. Juni 2020 den Nationalen Wasserstoffrat berufen. Der Rat besteht aus 26 Expertinnen und Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die nicht Teil der öffentlichen Verwaltung sind. Die Mitglieder des Wasserstoffrats verfügen über Expertise in den Bereichen Erzeugung, Forschung und Innovation, Dekarbonisierung von Industrie, Verkehr und Gebäude/Wärme, Infrastruktur, internationale Partnerschaften sowie Klima und Nachhaltigkeit. Der Nationale Wasserstoffrat wird geleitet durch Dr. Felix Chr. Matthes. Aufgabe des Nationalen Wasserstoffrats ist es, den Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff durch Vorschläge und Handlungsempfehlungen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Wasserstoffstrategie zu beraten und zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang hat der Nationale Wasserstoffrat jetzt ein neues Informations- und Grundlagenpapier veröffentlicht. Es analysiert die technologischen Herausforderungen und Forschungsbedarfe entlang der Wertschöpfungskette von erneuerbarem und kohlenstoffarmem Wasserstoff sowie seinen Derivaten. Das Papier strukturiert die relevanten Technologien anhand ihres technologischen Reifegrads und zeigt auf, welche Verfahren und Bereitstellungspfade bereits durchgängig marktreif sind und wo noch Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht, um weitere Bereitstellungspfade bis zur industriellen Reife zu ermöglichen. Dabei werden die technologischen Handlungsfelder in Form von Steckbriefen dargestellt, die zentrale Herausforderungen und Entwicklungsbedarfe anschaulich zusammenfassen. So kann das Papier eine fundierte Grundlage für die fachliche Bewertung technologischer Entwicklungspfade bieten und die gezielte Ausrichtung von künftigen Fördermaßnahmen unterstützen.

Das Dokument steht ⇒hier zum Download bereit.

ew-Redaktion

Ähnliche Beiträge