Unternehmenszentrale der Hitachi Energy Germany AG

Unternehmenszentrale der Hitachi Energy Germany AG (Bildquelle: Hitachi Energy/Siermann)

„Mit dem Hitachi Columbus Campus schaffen wir für unsere Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld, das unser Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht widerspiegelt“, sagte Pascal Daleiden, Vorstandsvorsitzender der Hitachi Energy Germany AG, bei der Einweihung.

Der Neubau wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit der höchsten Zertifizierungsstufe Platin ausgezeichnet. Davut Deletioglu, Geschäftsführer von 3iPro, erläuterte: „Vollholzbauweise, Kreislauffähigkeit und ein jährlicher CO2-Überschuss von 100 Tonnen zeigen: Nachhaltiges Bauen im Gewerbe funktioniert ohne Abstriche bei Funktionalität sowie Aufenthaltsqualität und ist wirtschaftlich tragfähig. Damit zählt der Hitachi Columbus Campus laut DGNB zu den besonders nachhaltigen Gewerbeimmobilien in Deutschland.“

Die neue Deutschlandzentrale von Hitachi Energy entsteht in einer Phase, in der Elektrifizierung, Digitalisierung und der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz den Bedarf an leistungsfähiger Energieinfrastruktur weltweit deutlich steigen lassen. Mit dem Campus stärkt Hitachi Energy seinen Standort Mannheim und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Der Neubau des Campus verbindet klassische Büroflächen mit modernen Arbeits- und Besprechungsbereichen. Ein begrünter Innenhof und eine Dachterrasse mit Pergola erweitern die Aufenthaltsflächen. Hinzu kommen vollständig elektrifizierte Stellplätze, barrierefreie Zugänge sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, an das Radwegenetz und an die wichtigsten Verkehrsachsen.

Schon beim Bau standen Ressourceneffizienz und Langlebigkeit im Mittelpunkt. Mehr als 3.000 Kubikmeter zertifiziertes heimisches Nadelholz kamen zum Einsatz. Modulare, rückbaufähige Konstruktionen, ein hoher Recyclinganteil und CO2-optimierte Materialien erleichtern die spätere Wiederverwendung der Bauteile. Für die Energieversorgung sorgen Photovoltaikanlagen auf dem Dach und in der Fassade, sechs Grundwasserbrunnen, erdgeführte Zuluft sowie mehrere Anlagen zur Wärmerückgewinnung. Im laufenden Betrieb erzielt der Campus einen jährlichen CO2-Überschuss von rund 100 Tonnen gegenüber einem vergleichbaren Neubau nach Gebäudeenergiegesetz.

Auch im Betrieb setzt der Campus auf Effizienz. Ein Lastmanagement für den selbst erzeugten Photovoltaikstrom und ein Slow-Charging-Angebot für Elektroautos entlasten das öffentliche Stromnetz. Berechnungsmodelle mit Temperaturreserven nach oben und nach unten sowie geschützte Aufenthaltsbereiche machen den Campus widerstandsfähig gegenüber den Folgen zunehmender Wetterextreme.

Die Entwicklung des Standorts geht weiter: Direkt neben dem Hitachi Columbus Campus entsteht der Tower B, der bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll und die gemeinsame Entwicklung des Areals durch Hitachi Energy und 3iPro fortführt. Dort entstehen etwa 150 weitere Arbeitsplätze für Hitachi Energy.

ew-Redaktion

Ähnliche Beiträge