Die Verbundpartner beim Projektabschluss. (Bildquelle: PSI Software SE)
Die Forschungsziele der PSI fokussierten sich auf die Berechnung von zeit- und witterungsabhängigen thermischen Grenzströmen auf Freileitungen und die Bestimmung von kurativen Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen Hoch- und Höchstspannungsnetzen. In enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern wurde eine praxisnahe und anforderungsgerechte Methodenentwicklung forciert.
Im Rahmen des Projektes wurden zwei Feldtests durchgeführt, um die Praxistauglichkeit der entwickelten Methoden aufzuzeigen. In einem Feldtest wurden in Kooperation mit der Tennet TSO GmbH und der Transnet BW GmbH thermische Grenzwerte auf Freileitungen untersucht. In dem zweiten Feldtest wurden gemeinsam mit der Tennet TSO GmbH und der SH Netz GmbH kurative Maßnahmen zur Höherauslastung von Netzkuppeltransformatoren entwickelt. Flankiert wurden die Feldtests von Demonstratoren der Forschungspartner Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der RWTH Aachen University, die sich mit Redundanzmaßnahmen für kurative Maßnahmen und Stabilitätsbetrachtungen sowie Hybrid State Estimation, WAMPAC und Systemautomatiken auseinandersetzten. Die Netze BW GmbH unterstützte das Projekt als assoziierter Partner.