Die PSI Software AG stellt mit dem neuen Release 4.9 des Leitsystems PSIcontrol neue Funktionen bereit und erweitert damit auch die unterlagerte Basis.

Die PSI Software AG stellt mit dem neuen Release 4.9 des Leitsystems PSIcontrol neue Funktionen bereit und erweitert damit auch die unterlagerte Basis. (Quelle: LEW/PSI)

Das aktuelle Release 4.9 des Leitsystems PSIcontrol 4.9 bietet unter anderem eine Protokoll-Erweiterung der IEC 60870-6 TASE.2-Ankopplung (Telecontrol Application Service Element 2) um einen TASE.2-Gateway. Diese neue Funktionalität gestattet ein flexibles Management der Verbindungen sowie den Parallelbetrieb mehrerer Leitstellen. Damit werden die Kosten und Risiken bei der Einführung neuer Systeme minimiert.

Funktional wurde das „Scada Programming Interface“ überarbeitet und im Sprachumfang erweitert. Dies ermöglicht ein effektiveres Erstellen eigener Applikationen durch den Kunden unter vollständiger Kontrolle des Systems.

Zudem wurde der Standard der Störungsanalyse weiter automatisiert. Neben der Auswertung eines Störungsereignisses stehen direkt und ohne Benutzereingriff Schaltfolgen zur Isolation des fehlerbehafteten Gebiets und der Wiederversorgung nicht gestörter Bereiche zur Verfügung. Dadurch reduziert sich die Dauer der Versorgungsunterbrechung und die Bediener werden optimal unterstützt.

Die Netzführung in geografischen Darstellungen wird durch die Integration eines „Open Street Map Servers“ vereinfacht und ermöglicht künftig zusätzliche Darstellungsoptionen.

Neu wurde die Schaltantragsverwaltung gestaltet, die nun als eigenständiges, mit PSIcontrol vernetzbares System arbeitet. Damit ist eine umfassende Verteilung der Funktionen möglich, ohne die Integrität des Leitsystems zu beeinträchtigen. Basierend auf dem Modul PSIcommand 4.0 (Field Force Management System) können Nutzer das System um weitere Komponenten wie Störungsaufnahme und -bearbeitung sowie Asset Management erweitern und integrieren. Neben einer grafischen Benutzeroberfläche werden die für PSIcontrol typischen Drag-and-Drop-Operationen vollumfänglich unterstützt.

Weitere Funktionen aus den Bereichen der Informationsabfrage, der Bildvariablen zur optimalen Darstellung von Prozessbildern, der Analyse des Datenmodells mit Hilfe des Objekt-Browsers und des Berichtswesens sind ebenfalls Bestandteil des neuen Release.

ew-Redaktion

Ähnliche Beiträge