Die neue Pro-Funktion für die Netzanschlussprüfung steht angemeldeten Nutzern zur Verfügung.

Die neue Pro-Funktion für die Netzanschlussprüfung steht angemeldeten Nutzern zur Verfügung. (Bildquelle: Mitnetz Strom)

Die Verteilnetzbetreiber Mitnetz Strom und LEW Verteilnetz (LVN) bieten mehr Transparenz für Projektierer von Erneuerbare-Energien-Anlagen in ihren Netzgebieten. Die Unternehmen erweitern die „Schnelle Netzanschlussprüfung (SNAP)“. Mit dem Tool SNAP in der Pro-Version beziehen die Netzbetreiber nun auch die Hochspannungsebenen der Stromnetze in die Netzanschlussprüfung für Windenergie- und Photovoltaikanlagen ein. Bisher war dies nur für Anfragen auf Mittelspannungsebene möglich.

Mit SNAP wird der gewünschte Netzanschlusspunkt online abgefragt und in Sekunden bewertet. Mitnetz Strom und LEW Verteilnetz gehören zu den ersten Verteilnetzbetreibern in Deutschland, die einen solchen Kundenservice flächendeckend für das gesamte Netzgebiet auf Ebene der Mittel- sowie der Hochspannung in Echtzeit anbieten. Er richtet sich an alle Anlagenbetreiber, die den Anschluss einer Erzeugungsanlage für erneuerbare Energien planen. Zusätzlich ist ein Gesamtüberblick über freie Kapazitäten für Netzanschlüsse in den Netzgebieten verfügbar.

Die neue Pro-Funktion steht angemeldeten Nutzern zur Verfügung. Die Anschlusspunkte umfassen derzeit Umspannwerke und 110-kV-Abspannmaste. Dabei wird bis zu einer Entfernung von zehn Kilometern zum Einspeisepunkt ein bearbeitbares Trassenrouting angeboten, das auch eventuelle Hindernisse automatisch berücksichtigt. Ab zehn Kilometer Entfernung wird der Anschlusspunkt mittels Luftlinie definiert.

Anlagenbetreiber geben auf den Internetseiten unter www.snap.mitnetz-strom.de bzw. unter www.lvn.de/snap ihre Einspeiseadresse oder alternativ den Einspeiseort und die gewünschte Einspeiseleistung an. Sie erhalten im Anschluss umgehend eine Information, ob und wo die angeforderte Einspeiseleistung angeschlossen werden kann. Die angezeigten Informationen basieren auf tagesaktuellen Netzdaten und stellen eine unverbindliche Ersteinschätzung dar.

ew-Redaktion

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