Als Lösung für die Sekundärverteilung ist die cgm.zero24 eine Weiterentwicklung der erprobten Blastechnik und unverändertem Überdruckwert.

Als Lösung für die Sekundärverteilung ist die cgm.zero24 eine Weiterentwicklung der erprobten Blastechnik und unverändertem Überdruckwert. (Quelle: Ormazabal)

Auf der Cired 2023 stellte Ormazabal seine neuen, digitalen Lösungen sbp.zero24 und cgm.zero24 vor. Die sbp.zero24 beruht als Lösung für die Primärverteilung auf bewährter Vakuumtechnik. Die cgm.zero24 stellt eine Weiterentwicklung der Blastechnik und unverändertem Überdruckwert als Lösung für die Sekundärverteilung dar. Beide Varianten sind vollständig gasisoliert und kommen ohne SF6-Gas aus.

Bei den Neuentwicklungen kommt eine Technologie zum Einsatz, deren elektrische Isolierung auf „industrial natural air“ basiert. Diese wird kontrolliert und geprüft hergestellt, besteht lediglich aus Komponenten der Luft und ist kommerziell verfügbar sowie frei von Patenten. Realisiert wurde die Technologie unter Beibehaltung der Konstruktions-, Betriebs- und Wartungsparameter. Da keine Änderungen vorgenommen wurden, vermeidet sie Ungewissheiten in Bezug auf Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Zuverlässigkeit und sorgt für mehr Nachhaltigkeit im Stromnetz. Die neuen Lösungen für öffentliche Verteilnetze bis 24 kV bieten Netzbetreibern so die gleiche Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung wie bestehende SF6-Systeme, die seit über 30 Jahren im Netz installiert sind, und verringern gleichzeitig die Umweltbelastung.

Überzeugt von der technischen Expertise Ormazabals, hat sich der Verteilernetzbetreiber Enel Grids für eine Zusammenarbeit entschieden: Gemeinsam machen beide Unternehmen einen weiteren Schritt auf dem Weg zu nachhaltigeren und digitaleren Stromnetzen. So hat Ormazabal den Zuschlag für die Beschaffung von Hunderten SF6-freien Anlagen der neuen Generation in den nächsten Jahren erhalten.

ew-Redaktion

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