Prysmian und N-Sea übernehmen die Wartung und Instandhaltung der Tennet-Kabelsysteme auf See mit einer Gesamtlänge von mehr als 4.000 km.

Prysmian und N-Sea übernehmen die Wartung und Instandhaltung der Tennet-Kabelsysteme auf See mit einer Gesamtlänge von mehr als 4.000 km. (Quelle: Tennet)

„Als größter Investor und Betreiber von Offshore-Netzanbindungen sind wir uns bei Tennet unserer verantwortungsvollen Rolle bewusst“, so Tim Meyerjürgens, COO von Tennet.  „Daher investieren wir nicht nur in den zwingend notwendigen Offshore-Ausbau, sondern auch in die dauerhafte Verlässlichkeit unserer Kabelsysteme auf See. Wir freuen uns, bei dieser Aufgabe mit Prysmian und N-Sea erfahrene Partner an unserer Seite zu haben.“ 

Mit Prysmian und N-Sea hat Tennet zwei führende Anbieter für Offshore-Kabellösungen verpflichten können. Konkret sieht der Auftrag die Überwachung, regelmäßige Wartung und im Bedarfsfall Reparaturen an den von Tennet betriebenen Offshore-Kabelsystemen vor. Prysmian fungiert in diesem Konstrukt als Hauptauftragnehmer und kann mit seiner hochseetauglichen Schiffsflotte alle potenziellen Einsatzgebiete, vor allem in küstenfern gelegenen Bereichen, abdecken. Kooperationspartner N-Sea wird vorwiegend im küstennahen Bereich agieren. Beide Unternehmen greifen auf langjährige Erfahrungen und ein großes Portfolio verschiedenster Kabelverlege- und Reparatureinheiten zurück, sodass zum Beispiel in einem eventuellen Störungsfall flexibel und schnell reagiert werden kann. Dabei gibt der Kooperationsvertrag festgeschriebene Garantiezeiten vor, innerhalb derer potenzielle Wartungs-, Instandhaltungs- oder Reparaturarbeiten an den Kabelsystemen vorzunehmen und abzuschließen sind.

Hintergrund

Tennet ist der größte Investor und Betreiber von Netzanbindungen für Offshore-Windenergie aus der Nordsee. Zusammen übertragen die Netzanbindungssysteme und Interkonnektoren von Tennet rund 14,4 Gigawatt Strom. Bis 2031 plant Tennet weitere 22 Offshore-Netzanbindungssysteme mit einer Gesamtkapazität von 34,5 Gigawatt im Nordseeraum zu realisieren: zehn davon in Deutschland und zwölf in den Niederlanden.

ew-Redaktion

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