Damien Bartetzko, Head of Trading & Portfoliomanagement (links), Dennis Honke, Head of IT (rechts) bei Quadra energy.

Die Migration der EDM- und PFM-Lösungen der Quadra energy in die KistersCloud hat zu deutlich mehr Stabilität, Skalierbarkeit, Sicherheit und Robustheit geführt und ergänzt das technologische Gesamtbild ideal. Im Foto: Damien Bartetzko, Head of Trading & Portfoliomanagement (links), Dennis Honke, Head of IT (rechts) bei Quadra energy. (Bildquelle: Quadra, Kisters)

Zuvor hat das Unternehmen die Kisters-Lösungen als System-Mandant in einem extern betriebenen Rechenzentrum genutzt. Mit dem starken Wachstum im Bereich der Direktvermarktung und steigenden Anforderungen an Integration, Performance und Flexibilität entschied sich das Unternehmen für den Umstieg auf eine eigene cloud-basierte Lösung im Managed Service. „Mit der erfolgreichen Migration zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie sich hochkritische energiewirtschaftliche Kernsysteme in kürzester Zeit in eine moderne Cloud-Architektur überführen lassen – ohne Kompromisse bei Stabilität oder Prozesssicherheit.“, sagt Dr. Markus Probst, Leiter des Geschäftsbereichs Energie der Kisters-Gruppe.

Migration bei laufendem Betrieb

Vom Projektstart bis zum Go-Live vergingen weniger als drei Monate. Der eigentliche Switch-over in die neue Umgebung erfolgte innerhalb eines halben Tages. Dabei wurde die bestehende Systemlandschaft vollständig in die KistersCloud migriert und gleichzeitig die Systemverfügbarkeit in den kritischen Prozessen wie Fahrplan-, Bilanzkreis-, Portfolio- und Energiedatenmanagement aufrechterhalten. Eine Vielzahl komplexer Schnittstellen sowie große Mengen an Meldungen und Austauschdateien im Rahmen der Marktkommunikation wurden mit minimaler Downtime zuverlässig übertragen. Intraday- und Day-Ahead-Fahrpläne standen kurzfristig wieder produktiv zur Verfügung.

Hohe Performance und Stabilität

Bereits kurz nach der Migration zeigen sich deutliche Vorteile: eine verbesserte Performance in zentralen Prozessen, hohe Systemstabilität sowie flexible Erweiterungsmöglichkeiten. Gleichzeitig profitiert Quadra energy von einem integrierten Betrieb, bei dem Wartung, Updates und Support vollständig durch KISTERS übernommen werden.

Moderne Cloud-Architektur als Fundament

In der KistersCloud setzt Quadra energy nun auf eine skalierbare, Kubernetes-basierte Architektur. Zum Einsatz kommen Lösungen für Energiedatenmanagement und Portfoliomanagement sowie Anwendungen für Fahrplanmanagement und Bilanzkreisabrechnung, ergänzt durch eine zentrale Datendrehscheibe. Die neue Umgebung ermöglicht eine flexible Skalierung der Ressourcen sowie die schnelle Integration weiterer Schnittstellen und Systemmodule.

Weitere Ausbaustufen geplant

Auf Basis der neuen Cloud-Infrastruktur plant Quadra energy bereits weitere Ausbauschritte, darunter die Anbindung des MaKo-Adressbuchs von Kisters sowie die Erweiterung der Portfoliomanagement-Funktionalitäten aus der Produktfamilie BelVis+ PFM.

ew-Redaktion

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