Mit dem eigensicheren Smart-Ex 03 stellt Pepperl+Fuchs sein erstes 5G- und Wi-Fi 6-fähiges Smartphone vor. (Bildquelle: Pepperl+Fuchs)
Für Industrieunternehmen wie Cepsa ist es oft nicht leicht, Smartphones und Tablets zu finden, die für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet sind und gleichzeitig die gewünschten Funktionalitäten bieten. Für die Digitalisierung sind mobile Endgeräte aber dringend notwendig, um den Beschäftigten die Flexibilität zu geben, sich frei in der Anlage zu bewegen und gleichzeitig vernetzt bleiben zu können.
Cepsa setzt deshalb schon seit Jahren auf die Expertise von Pepperl+Fuchs und seiner Tochtermarke ECOM Instruments. Derzeit sind über 1.100 Smart-Ex® 02 Smartphones für die Kommunikation zwischen deren Personal im Außendienst im Einsatz. Ergänzend dazu nutzt Cepsa über 300 Tab-Ex® 03 Tablets, mit denen Mitarbeitende Wartungsaufgaben dokumentieren, Checklisten erstellen und kontrollieren oder Videokonferenzen durchführen. Damit geht Cepsa einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung.
Die Beschäftigten in den Energieparks sind viel und in der ganzen Anlage unterwegs. Eine lange Akkulaufzeit der Geräte ist deshalb besonders wichtig. Die raue Umgebung setzt voraus, dass die eingesetzte Technik robust ist und auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktioniert. Doch der eigentliche Mehrwert der Geräte liegt für die Mitarbeitenden in der Nutzerfreundlichkeit und dem Kundenservice, sollten Probleme auftreten.
Um dieses hohe Serviceniveau zu gewährleisten, arbeitet Pepperl+Fuchs eng mit seinen Kunden zusammen, um deren Bedürfnisse zu verstehen und in die Entwicklung der Produkte einfließen lassen zu können. Besonders die Integration und Kombination zwischen Hardware, Software und Mobilfunknetz kann bei der Implementierung zu Bugs führen. Pepperl+Fuchs testet seine Lösungen deshalb bereits im Vorfeld mit den jeweiligen Partnern aus Mobilfunkbetreiber, Systemintegrator und Applikationsprovider, um Kunden einen reibungslosen Einsatz ab Tag Eins garantieren zu können.
Mit der Einführung von 5G stehen der Industrie nun neue Wege offen, ihre Organisation zu digitalisieren und Vorteile wie geringe Latenzzeiten, eine bessere Verfügbarkeit und Network Slicing insbesondere für digitale Push-to-Talk-Anwendungen zu nutzen. Cepsa hat deshalb den Einsatz der 5G-fähigen Smart-Ex 03 Smartphones von Pepperl+Fuchs getestet – mit vielversprechenden Ergebnissen.
Schnell, sicher und priorisiert – die Vorteile von Campus-Netzen
Der Mobilfunkstandard 5G bietet der Industrie einen entscheidenden Vorteil in Form von Campus-Netzen. Diese privaten 5G-Netze werden Unternehmen in Kooperation mit dem Netzbetreiber der Wahl zur Verfügung gestellt oder individuell für diesen aufgebaut, was bei Cepsa von Vodafone Spanien übernommen wurde. Dadurch sind sie abgesichert gegen unbefugte Zugriffe von außen und garantieren gleichzeitig die Verfügbarkeit der Brandbreite, weil das Unternehmen selbst bestimmt, wie die Kapazitäten verteilt werden.
Für Cepsa hat der Einsatz von 5G eine Reihe von Vorteilen. Das Unternehmen setzt in seinen Energieparks zwei private Mobilfunknetzwerke ein. Die Technologie dient dabei als Enabler für Anwendungsfälle und macht Cepsa zu einem Pionier dieser Art von Technologie im Energiesektor.
Der Mobilfunkstandard ermöglicht zudem Network Slicing. Dabei wird die verfügbare Bandbreite des Netzes in verschiedene Kanäle, sogenannte Slices, aufgeteilt, die wiederum priorisiert werden können. So definiert Cepsa beispielsweise ein Slice für die kritische Kommunikation und stellt sicher, dass die Brandbreite im Notfall immer zur Verfügung steht. Vodafone Spanien stellt außerdem ein Service-Team vor Ort, das Probleme direkt und unkompliziert löst. Zudem punktet 5G mit extrem geringen Latenzzeiten und macht damit Push-to-Talk-Anwendungen noch effektiver.
Kommunikation auf Knopfdruck
Push-to-Talk over cellular (PoC) ist ein wichtiger Bestandteil in der Kommunikation von Cepsa. Per Knopfdruck können Mitarbeitende untereinander, mit ihren Vorgesetzten, Maintenance-Teams und anderen Stakeholdern – sogar an anderen Standorten – kommunizieren. Die Verbindung läuft im Gegensatz zu analogen Kommunikationsmitteln über das Mobilfunknetz. Mit 5G verläuft die Kommunikation daher noch effizienter, schneller und ohne jede Verzögerung.
Cepsa kann seine Mitarbeitenden in verschiedene Gruppen einteilen und Zugriffsrechte verwalten. So wird sichergestellt, dass Mitarbeitende nur die für sie relevanten Personen kontaktieren können.
Die Mobilgeräte können mit den passenden Peripheriegeräten wie einem Remote-Speaker-Mikrofon RSM-Ex 01 oder einem Headset mit Gehörschutz SM1P kombiniert und an der Kleidung getragen werden. So bleiben die Hände frei, um andere Aufgaben auszuführen oder Werkzeuge und anderes zu tragen. Push-To-Talk Critical Communications wurde für Cepsa von Airbus Defence and Space in enger Zusammenarbeit mit Vodafone Spanien und Pepperl+Fuchs entwickelt.
Geschaffen für vielfältige Anwendungsbereiche
Mit 5G, WiFi 6 und eSIM erfüllt das Smart-Ex 03 neueste technische Standards und verfügt mit Android 13 über ein aktuelles Betriebssystem, das bis mindestens Android 15 upgradefähig ist. Es eignet sich für zahlreiche Anwendungsgebiete wie Kommunikation, Digital Workflows und Work Order Management, Operational Safety, Scannen, Asset Management, vorausschauende Wartung, Augmented-Reality-Anwendungen oder IoT-Integration.
Die integrierte Kamera adressiert präzise die Anforderungen der Industrie für das Scannen, das Dokumentieren oder für Videokonferenzen. Auch in rauer Industrieumgebung oder bei starker Sonneneinstrahlung liefert die Kamera exakte und qualitativ hochwertige Ergebnisse. Ganz im Sinne des „Enterprise Mobility“-Konzepts von Pepperl+Fuchs sorgt das Smartphone für ein Maximum an Effizienz im Sinne der Digitalisierung sowie Kosteneinsparungen.