Netzentgelte gehen in der Praxis mit verschiedenen, teils indirekten Wechselwirkungen mit anderen Investitions- und Betriebsentscheidungen einher

Netzentgelte gehen in der Praxis mit verschiedenen, teils indirekten Wechselwirkungen mit anderen Investitions- und Betriebsentscheidungen einher (Quelle: Adobe Stock)

Die aktuelle Netzentgeltsystematik ist nicht geeignet, um den Anforderungen der bevorstehenden Systemtransformation zu begegnen. Sie hemmt Innovationen für eine Flexibilisierung der Nachfrage und entfaltet aufgrund der räumlichen und zeitlichen Auflösung der Netzentgelte keine koordinative Wirkung, die beispielsweise Netzengpässe reduzieren könnte. Das liegt daran, dass Netzentgelte im Status quo dem primären Ziel der Refinanzierung von Netzkosten für die Netzbetreiber dienen. Die Netzkosten werden ausschließlich von Verbrauchern getragen und über einen vorgegebenen Mechanismus von den höheren auf die niedrigeren Spannungsebenen gewälzt (siehe [1]).

In der Vergangenheit ist die Höhe des Netzentgeltes fast ausschließlich gestiegen [2]. Das bedeutet, dass die Investitions- und Verbrauchsentscheidungen der Verbraucher zunehmend von den Netzentgelten beeinflusst werden und zwar sowohl von der Höhe als auch der Struktur der Netzentgelte. Zudem steigt die Wahrnehmung der Netzentgelte als wichtige Komponente des Endkundentarifs auch in der breiten Öffentlichkeit.

Für die notwendige Reform der Netzentgelte müssen einerseits die Anreizwirkungen bei der Diffusion neuer Technologien, wie PV-Speichersystemen, Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen, untersucht, aber angesichts der damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen Wirkung der Energiewende, auch Gerechtigkeitsfragen gestellt werden. Beiden Aspekten gehen wir in diesem Artikel nach.

Anreizwirkung der Netzentgelte in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit

Mit rund 2 Mio. Installationen ist die Diffusion von PV-Anlagen schon heute in vollem Gange und leistet mit einer installierten Leistung von insgesamt 54 GW bereits einen großen Beitrag zum deutschen Stromversorgungssystem [3]. Zur Erreichung der Klimaneutralität im Jahr 2045 wird die Rolle dieser Stromerzeugungstechnologie weiter steigen, insbesondere in Kombination mit anderen Technologien, wie beispielsweise Batteriesystemen. Wir analysieren daher die Anreizwirkung der Netzentgelte und möglicher Reformen sowohl im Hinblick auf die aktuelle als auch die zukünftige Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen und Batteriespeichern.

Derzeit betrachten Haushalte zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer neuen PV-Anlage zwei „Erlösmöglichkeiten“: Sie können den PV-Strom entweder in das Netz einspeisen oder selbst verbrauchen, um damit den Stromverbrauch aus dem Netz zu ersetzen. Der Erlös der Netzeinspeisung basiert auf der Einspeisevergütung, die im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) festgelegt und in den letzten Jahren – entsprechend der Kostenentwicklung – stetig gesunken ist. Der Wert des Eigenverbrauchs hängt vom Arbeitspreis des Endkundentarifs ab, den Haushalte für jede kWh Netzbezug zahlen. Je höher der Endkundentarif ist, desto höher ist der Anreiz für den Eigenverbrauch und die Installation von PV-Anlagen. Im Mittel sind die Netzentgelte seit 2010 um fast 2 ct/kWh auf durchschnittlich 7,8 ct/kWh gestiegen und machen damit 25 % des deutschen Endkundentarifs aus.

In unserer Analyse [4] untersuchen wir empirisch, ob und wie sich die Netzentgelte auf die Investitionsentscheidung für PV-Anlagen von Haushalten in Deutschland auswirken. Wir nutzen dabei die Tatsache, dass die Netzentgelte der entscheidende Treiber für die regionale Variation der Strompreise sind. Die Heterogenität der Netzentgelte ermöglicht es uns, die Auswirkungen von Preissignalen mit hoher regionaler Auflösung zu ermitteln. Die anderen Komponenten des Endkundentarifs sind hingegen in ganz Deutschland einheitlich. Für die empirische Analyse nutzen wir einen Paneldatensatz, der Daten zu PV-Installationen, Netzentgelten und verschiedenen sozioökonomischen Variablen auf Postleitzahlenebene für die Jahre 2009–2017 enthält. Bei unserer Schätzung berücksichtigen wir etwaige unbeobachtete Heterogenität über Postleitzahlgebiete und Zeit (fixed effects).

Unsere Ergebnisse zeigen, dass Netzentgelte einen signifikanten Einfluss auf PV-Investitionen in Deutschland haben. Eine Erhöhung der Netzentgelte um 1 ct/kWh erhöht die Anzahl der PV-Installationen schätzungsweise um 5,8 %, wenn alle anderen Faktoren gleichbleiben (ceteris paribus). Dieser Effekt hat über die Jahre zugenommen, was die Hypothese stützt, dass der Anreiz zum Eigenverbrauch im Laufe der Zeit zugenommen hat. Derzeit bestehen Netzentgelte aus einem Arbeitspreis (pro kWh) und einem Grundpreis (per anno). Im Hinblick auf PV-Investitionen sollte der Grundpreis die Investitionsentscheidung nicht beeinflussen, da sich Haushalte nur in den seltensten Fällen gänzlich vom Netz trennen. Auch diesen Effekt können wir in unserer empirischen Analyse zeigen. Damit hat lediglich der Arbeitspreis einen Einfluss auf die Investitionen in PV-Anlagen, und nicht der Durchschnittspreis.

Da in Deutschland nicht nur die Netzentgelte, sondern der Großteil des Endkundenpreises für Strom verbrauchsabhängig erhoben wird, bestehen starke finanzielle Anreize für Eigenverbrauch. Investitionen in PV-Anlagen und Batteriespeicher werden somit für immer mehr Haushalte attraktiv. Gleichzeitig fallen jedoch beispielsweise die Kosten für den Netzbetrieb und die Vergütung erneuerbarer Anlagen aus Gesamtsystemsicht unabhängig von den nachgefragten Strommengen an und sind somit Fixkosten. Wird nun immer mehr Strom selbst erzeugt und verbraucht, dann müssen diese Kosten auf immer geringere Nachfragemengen verteilt werden. Somit steigen die Kosten für Netzbezug von Strom für die Haushalte, was wiederum zu stärkeren Anreizen für Investitionen in PV-Anlagen mit Speichern führt. Langfristig besteht daher das Risiko selbstverstärkender Effekte sowie eine Benachteiligung ärmerer Haushalte.

Um eine obere Grenze dieser Effekte geben zu können, analysieren wir in [5] wie stark die staatlich induzierten Strompreisbestandteile steigen, sofern sofort alle Haushalte in PV-Batteriespeichersysteme investieren würden. Durch Eigenverbrauch ergäbe sich bei aktueller Regulierung eine Strompreissteigerung von ca. 5 %. Sofern aufkommensneutral fixe Netzentgelte eingeführt würden, bei denen jeder Haushalt die Netzentgelte für den durchschnittlichen Haushaltsverbrauch in Deutschland als Grundgebühr entrichtet, sänke die Strompreissteigerung auf weniger als die Hälfte. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die häufig vorgeschlagene leistungsabhängige Erhebung der Netzentgelte hierbei keine Abhilfe schaffen muss. Unsere Berechnungen zeigen, dass auch hier ein starker Anreiz für Speicherinvestitionen bestünde, da Speicher neben einer Steigerung des Eigenverbrauchs auch zur Spitzenlastglättung eingesetzt werden können.

In einer weiteren Analyse [6] untersuchen wir Diffusionspfade für PV-Batteriespeicher und deren mögliche Auswirkungen auf Gesamtsystemebene. Hierbei betrachten wir eine restriktivere Regulierung für Eigenverbrauch, welche die folgenden Aspekte umfasst:

  • Fixe statt verbrauchsabhängige Netzentgelte,
  • Eigenverbrauchsabgabe,
  • Einspeisevergütung über Marktpreise statt garantierte Förder-sätze,
  • reduziertes Einspeiselimit.

Um die langfristigen Auswirkungen dieser regulatorischen Anpassungen auf Gesamtsystemebene abzuschätzen, betrachten wir 162 verschiedene Haushalte mit empirisch gemessenen Nachfrageprofilen und simulieren deren Investitions- und Betriebsentscheidungen für PV-Anlagen und Batteriespeicher. Daraus leiten wir Veränderungen der Nachfrage- und Erzeugungsmuster für alle Haushalte ab und skalieren die Ergebnisse mithilfe eines kalibrierten Diffusionsmodells auf ganz Deutschland. Die veränderten Lastkurven finden dann Eingang in ein europäisches Strommarktmodell, mit dem die langfristigen Auswirkungen der zunehmenden PV-Speicherdiffusion auf Gesamtsystemebene bewertet werden können.

In unseren Modellrechnungen investieren die Haushalte unter der restriktiveren Regulierung für Eigenverbrauch im Vergleich zum Status quo mittelfristig (bis etwa 2030) in deutlich kleinere PV-Anlagen und Batteriespeicher. Hier zeigen also u.a. die fixen Netzentgelte zunächst Wirkung, was in Einklang mit den Erkenntnissen der oben erwähnten empirischen Studie steht. Langfristig jedoch wird dieser Effekt sukzessive abgeschwächt und Eigenverbrauch wird für die meisten betrachteten Haushalte trotz der restriktiven Regulierung profitabel. Die Gründe hierfür sind im Wesentlichen die weiterhin sinkenden Kosten für PV-Anlagen und Batteriespeicher sowie im Zuge der Dekarbonisierung steigende Großhandelsstrompreise.

Unabhängig von der angenommenen Regulierung (Status quo oder restriktiv) zeigen unsere Simulationen nur geringe Auswirkungen auf Gesamtsystemebene. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass nicht alle Haushalte gleichzeitig in PV-Anlagen und Batteriespeicher investieren, sondern vielmehr eine graduelle Diffusion stattfindet. Dadurch nutzt auch im Jahr 2050 nur ein Teil der Haushalte solche Systeme. Des Weiteren zeigt sich, dass durch grenzüberschreitenden Stromaustausch Deutschlands sowie Großspeicher die Effekte der PV-Batteriespeicher zu großen Teilen ausgeglichen werden.

Perspektiven der Gerechtigkeit

Netzentgelte betreffen nicht nur PV-Anlagenbesitzer, sondern alle Stromkunden. Eine funktionale Reform der Netzentgeltsystematik muss daher auch aus Perspektiven der Gerechtigkeit diskutiert werden. Zwei Kategorien sind dabei besonders wichtig: Verteilungsgerechtigkeit und prozedurale Gerechtigkeit [7]. Prozedurale Gerechtigkeit adressiert Fragen der Entscheidungsfindung im Zuge der Reform und kann z.B. gewährleistet werden, indem lokales Wissen mobilisiert wird, Informationen offengelegt und zugänglich gemacht werden, Mitsprache ermöglicht wird und eine ungleiche Repräsentanz in Institutionen, in denen die Entscheidungen getroffen werden, verhindert werden [7]. Verteilungsgerechtigkeit fragt, ob alle Mitglieder der betroffenen Gruppe einen fairen Anteil an Vorteilen und Lasten des sozialen Zusammenlebens erhalten haben [8].

Für Stromnetzentgelte ist die Frage am virulentesten, ob die Kosten, die durch Ausbau und Betrieb des Stromsystems anfallen, gerecht verteilt sind, z.B. geografisch und/oder nach sozialer Gruppe (Industrie, Gewerbe/Handel/Dienstleistung, Haushalte) und/oder über Haushalte hinweg (z.B. nach Einkommensverteilung). Wann hat jemand aber einen gerechten Anteil geleistet bzw. eine gerechte Gegenleistung erhalten? Um diese Frage für sich zu beantworten, nutzen Individuen, meist intuitiv, Fairnesskriterien.

Es gibt verschiedene Fairnessprinzipien, die Individuen dafür nutzen können. Das wohl am häufigsten angewendete Fairnessprinzip ist das Verdienst- oder Leistungsprinzip (engl.: equity theory). Es besagt, dass die Verteilung proportional zum Beitrag oder den Lasten der einzelnen Gruppenmitglieder sein soll [8, 9]. In Bezug auf Netzentgelte würde das z.B. bedeuten, dass man genauso hohe Netzentgelte zahlt, wie man auch Kosten im Netz verursacht. Das Uniformitätsprinzip besagt dagegen, dass alle Gruppenangehörigen einen gleich großen Anteil erhalten oder zahlen, unabhängig von ihrem Beitrag, ihrer Belastung oder ihrem Bedarf [10].

Angewandt auf die Netzentgelte hieße dies, dass alle Netznutzer gleich viel zahlen sollen. Eine weitere Alternative ist das Bedarfsprinzip, das besagt, dass die Verteilung an den Bedarf der jeweiligen Gruppenmitglieder angepasst wird, unabhängig von ihrem Beitrag und ihrer Belastung (ebd.). Da der Zugang zu Energie etwas ist, ohne den man nicht an unserer Gesellschaft teilhaben kann, könnte man mit dem Bedarfsprinzip dafür argumentieren, dass ärmere Haushalte auch einen geringeren Anteil an den Netzinfrastrukturkosten zahlen sollten, sodass ihr Zugang zu Energie sichergestellt ist.

Ein weiteres wichtiges Fairnessprinzip ist das Differenzprinzip nach John Rawls. Es besagt, dass Ungleichheiten einer Verteilung nur dann gerecht sind, wenn sie allen – insbesondere auch den am schlechtesten Gestellten der Gesellschaft – Vorteile bringen [11]. Angewandt auf die Netzentgelte könnten damit beispielsweise auch Ausnahmen der Netzentgeltzahlungen gerechtfertigt werden, sofern diese auch den am schlechtesten Gestellten einen Vorteil bringen (bspw. insgesamt niedrigere Energiekosten). Durch Ausnahmen (bei Eigenversorgung oder der Industrie) könnten eventuell höhere Kosten für ärmere Haushalte, die sich keine PV-Anlage oder Speicher leisten oder aufgrund ihrer Wohnsituation bei sich einbauen können, entstehen. Damit wären diese Ausnahmen nach dem Differenzprinzip nicht gerecht. Anders würde es sich darstellen, wenn diese andere Vorteile bringen, wie etwa dass Industriearbeitsplätze damit erhalten blieben oder langfristige Klimafolgen vermieden werden können.

Konfliktpotenzial resultiert daraus, dass verschiedene Individuen unterschiedliche Fairnessprinzipien anwenden. Daher kann eine Verteilung, die einer Person gerecht scheint, für eine andere ungerecht erscheinen [12]. Umso wichtiger ist es, Transparenz über Gerechtigkeitsvorstellungen zu schaffen und einen gesellschaftlichen Dialog über die gerechte Ausgestaltung der Netzentgelte zu führen.

Besonders hervorzuheben ist, dass für die Bewertung der Gerechtigkeit einer Netzentgeltsystematik die von Individuen empfundene Gerechtigkeit relevant ist. Dabei hängen prozedurale Gerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit zusammen: Wird der Entscheidungsprozess als prozedural gerecht wahrgenommen, ist die Akzeptanz der resultierenden Verteilung bedeutend höher [13]. Konkret bedeutet das, dass die Bundesnetzagentur die anstehende Reform der Netzentgelte als Prozess gestalten sollte, der partizipativ, repräsentativ, unbefangen, akkurat und korrigierbar ist (vgl. [9, 10]). Wenn die von der Verteilung betroffenen Personen das Gefühl haben, dass alle Betroffenen die Verteilung im gleichen Ausmaß beeinflussen können, ist die empfundene Gerechtigkeit tendenziell hoch [14]. Auf Dauer kann eine als prozedural gerecht empfundene Verteilung jedoch nicht eine distributive Ungerechtigkeit aufheben [10].

Fazit

Aktuell werden in Deutschland verschiedene Reformvorschläge für die Netzentgeltsystematik diskutiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die aktuellen, arbeitspreisbasierten Netzentgelte den PV-Ausbau beeinflussen. Eine Veränderung der Entgeltkomponenten, beispielsweise eine Verlagerung der Netzkosten von überwiegend arbeitspreisbasierten Netzentgelten hin zu einem größeren Anteil entnahmeunabhängiger Komponenten, hätte somit einen Einfluss auf die Diffusion von PV-Anlagen.
Allerdings sind in der langen Frist auch weitere Faktoren für den Ausbau von PV-Anlagen mit Batteriespeichern relevant, wie beispielsweise sinkende Technologiekosten und die Entwicklung der Großhandelsstrompreise. Zudem zeigt sich, dass aus Systemsicht weniger die installierte Speicherkapazität, sondern vielmehr die Betriebsstrategie dieser Speicher entscheidend ist. Netzentgelte gehen in der Praxis also mit verschiedenen, teils indirekten Wechselwirkungen mit anderen Investitions- und Betriebsentscheidungen einher. Diese Anreizstrukturen sollten bei einer Reform der Netzentgelte daher ebenso berücksichtigt werden wie die direkten Auswirkungen auf das Netznutzungsverhalten. Zudem ist es unerlässlich, die Reform auf eine Art und Weise zu gestalten, die von Beteiligten und Betroffenen sowohl hinsichtlich des Prozedere als auch des Ergebnisses als gerecht empfunden wird.

Literatur

[1] Jeddi, S. & Sitzmann, A. (2019): Netzentgeltsystematik in Deutschland–Status-Quo, Alternativen und europäische Erfahrungen. Zeitschrift für Energiewirtschaft 43(4), S. 245-267.
[2] BDEW (2021): Strompreisanalyse 2021, https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/
[3] BSW (2021): Statistische Zahlen der deutschen Solarstrombranche, https://www.solarwirtschaft.de/presse/marktdaten/
[4] Arnold, F., Jeddi, S., & Sitzmann, A. (2021): How prices guide investment decisions under net purchasing – An empirical analysis on the impact of network tariffs on residential PV (No. 2021-7). Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln (EWI).
[5] Fett, D., Keles, D., Kaschub, T. & Fichtner, W. (2019): Impacts of self-generation and self-consumption on German household electricity prices. Journal of Business Economics 89, S. 867-891. doi:10.1007/s11573-019-00936-3.
[6] Fett, D., Fraunholz, C. & Keles, D. (2021): Diffusion and system impact of residential battery storage under different regulatory settings. Energy Policy 158, Artikel-Nr. 112543. doi:10.1016/j.enpol.2021.112543.
[7] Jenkins, K., McCauley, D., Heffron, R., Stephan, H. & Rehner R. (2016): Energy justice: A conceptual review. Energy Research & Social Science 11, S. 174-182. https://doi.org/10.1016/j.erss.2015.10.004.
[8] Celikates, R. & Gosepath, S. (2013): Einführung in die Politische Philosophie. Stuttgart: Reclam.
[9] Leventhal, G. S. (1980): What should be done with equity theory? New approaches to the study of fairness in social relationships, in: K. J. Gergen, M. S. Greenberg & R. H. Willis (Hrsg.), Social Exchange: Advances in theory and research, New York: Plenum Press, S. 27-55.
[10] Zöllner, J., Ittner, H. & Schweizer-Ries, P. (2005): Perceived Procedural Justice as a Conflict Factor in Wind Energy Plants Planning Processes, in: Artikel präsentiert bei der 5. BIEE Akademischen Konferenz: „European Energy-Synergies and Conflicts”, Oxford.
[11] Rawls, J. (1975): Eine Theorie der Gerechtigkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
[12] Habermas, J. (1996): Die Einbeziehung des Anderen, Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 65-94.
[13] Zöllner, J., Schweizer-Ries P. & Wemheuer, C. (2008): Public acceptance of renewable energies: Results from case studies in Germany. Energy policy 36, S. 4136-4141.
[14] Kuehn, R. (2000): A Taxonomy of Environmental Justice, in: Environmental Law Reporter, Jg. 30, S. 10681-10703.

S. Jeddi, A. Sitzmann, Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln gGmbH, Köln; D. Frank, Dr. E. Schmid, Germanwatch e.V., Berlin; D. Fett, Dr. C. Fraunholz, Karlsruher Institut für Technologie, Lehrstuhl für Energiewirtschaft, Karlsruhe, Amelie.Sitzmann@ewi.uni-koeln.de

Die im Artikel erläuterten Arbeiten sind im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts Kopernikus ENSURE „Neue EnergieNetzStrukURen für die Energiewende“ entstanden.

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