Abb. 1: Während aktuell das größte Potenzial verschiebbarer Mengen in Kleingeräten liegt, werden künftig die Heimspeicher vorne liegen.

Abb. 1: Während aktuell das größte Potenzial verschiebbarer Mengen in Kleingeräten liegt, werden künftig die Heimspeicher vorne liegen. (Quelle: E.ON)

2025 liegt das größte Potenzial in den Mikro-Flexibilitäten, die mit 8,1 TWh rund die Hälfte des gesamten Flex-Potenzials von 15,6 TWh bieten. Es folgen Heimspeicher (3,3 TWh), E-Autos (2,8 TWh) und Wärmepumpen (1,3 TWh). Mit der weiteren Verbreitung nachhaltiger Kundenlösungen für den Haushalt dreht sich der Trend um (Abb. 1). 2030 soll das größte technische Potenzial in den Heimspeichern (11,7 TWh) liegen. Es folgen E-Autos (8,2 TWh), Mikro-Flexibilitäten (8,1 TWh) und Wärmepumpen (2,9 TWh).

„Unsere Hochrechnungen zeigen einen starken Zuwachs bei den haushaltsnahen Energiewende-Technologien. Für 2030 rechnen wir mit rund 3,6 Mio. Wärmepumpen, knapp 5,9 Mio. E-Autos und 4,7 Mio. Heimspeichern im Bestand“, so Serafin von Roon, Managing Director der FfE. „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass diese Technologien eine wichtige Rolle in einem flexiblen Energiesystem der Zukunft spielen werden.“

Große Spreizung im Ländervergleich

Deutlich wird in der Studie auch, wie sich die Flexibilität im Vergleich der 16 Bundesländer verteilt. Diese Daten sind im E.ON-Energieatlas abgebildet. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, wurden für ihn unter anderem die regionalen potenziell verschiebbaren Energiemengen pro Haushalt ermittelt sowie Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hinzugezogen. Abgefragt wurden das Wissen rund um Flexibilität und die Bereitschaft, Verbräuche in bestimmte Zeiten zu schieben.

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