Intelligentes Laden erleichtert die Einbindung von Elektromobilität in das Energiesystem

Intelligentes Laden erleichtert die Einbindung von Elektromobilität in das Energiesystem (Bildquelle: pixabay – Joenomias)

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft hat ein Positionspapier zum Thema Laden von Elektro-Fahrzeugen veröffentlicht. Darin fordert der Verband vom Gesetzgeber entsprechende Rahmenbedingungen für intelligentes Laden. Dieses wird immer wichtiger, da die Zahl der E-Fahrzeuge immer weiter zunimmt.

Beim Ladevorgang muss darauf geachtet werden, dass Kundenbedürfnisse, Stromerzeugung und Netzauslastung im Einklang stehen. Das kann durch intelligentes Laden erreicht werden. „Nur durch intelligentes Laden kann die Einbindung der Elektromobilität in das Energiesystem kosteneffizient gelingen“, bestärkt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft.

Für den intelligenten Ladeprozess müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens: der ungehinderte Zugriff auf die notwendigen Fahrzeugdaten. Zweitens: Eine marktbasierte Flexibilitätsbeschaffung im Verteilnetz. Der erste Punkt beinhaltet das Wissen über den aktuellen Ladzustand des Fahrzeugs, die Kapazität der Fahrzeugbatterie sowie die Maximal- und Mindestladeleistung der Batterie.

Intelligentes Laden soll für Verbraucher durch günstigeren Strom attraktiv gestaltet werden. So sollen zum Beispiel die Netzentgelte sinken, wenn E-Autors systemdienlich laden. Für diese Flexibilität ist allerdings ein bestimmter Gesetzesrahmen notwendig. Daher steht der Gesetzgeber in der Schuld, so schnell wie möglich, seinen eigenen Vorschlag, eine Verordnung zu Flexibilitäten im Verteilnetz nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz zu erlassen, umzusetzen.

Das gesamte Positionspapier „Flexibilität durch Elektromobilität“ des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft befindet sich hier.

et-Redaktion

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