Eine Roboterhand, über der eine Glühbirne schwebt. Im Hintergrund ist eine Netzstruktur angedeutet.

Transformationsprojekte werden immer komplexer und in kürzeren Abständen durchlaufen. KI wird deshalb zunehmend selbst auf solche Projekte angewendet. (Bild: Adobe Stock)

Eine repräsentative Transformationsstudie von Natuvion und NTT Data Business Solutions zeichnet auf Basis von 909 Interviews mit Managern mittelständischer und großer Unternehmer ein deutliches Bild, wenn es um Transformationsprojekte geht.

Nach einigen Jahren, in denen konservative und operative Zielsetzungen im Vordergrund standen, widmet sich die Unternehmen wieder Zukunftstehmenen. Rund 57 % der befragten Unternehmen, die kürzlich ein Transformationsprojekt abgeschlossen haben oder ein solches Projekt aktuell durchführen, zählen die Einführung von Zukunftstehcnoligien zu ihren imrpären Zielen.

Priorität auf Zukunftsthemen

je größer die Unternehmen sind, desto mehr nehmen zukunftsorientierte Themen in der Priorisierung zu. Bei einem Unternehmensumsatz zwischen 150-349 Millionen Euro hat die Einführung neuer Zukunftstechnologien wie KI bei 49,5 Prozent höchste Priorität, bei Unternehmen mit 350-999 Millionen Euro Umsatz sind es 53,8 Prozent und bei Konzernen mit über 1 Milliarde Euro Umsatz sogar 65,6 Prozent.

Patric Dahse, CEO von Natuvion erklärt: „Viele Firmen haben während der letzten Jahre aufgrund der Nachwirkungen von Corona, der Energiekrise oder der hohen Inflation bei der Transformation stark auf eine operative Optimierung und Kostensenkung gesetzt. Jetzt, da sich viele dieser Themen zumindest entspannt haben, neigen Unternehmen dazu, deutlich weiter über den Tellerrand hinauszuschauen und in die Zukunft zu planen.“

Der Wunsch nach langfristiger Wettbewerbsfähigkeit ist für viele Grund, die KI als Transformationsziel zu priorisieren. Hier spielt das Alter der bestehenden Systeme eine Rolle. Laut Studie sind bei 42 % der Unternehmen die Systeme zwischen sechs und zehn Jahre alt, in über 37 % sogar zwischen 11 und über 20 Jahre.

KI treibt Transformation an

Problem bei der Transformation ist die Komplexität. Zu viele Transformationsschritte werden nach wie vor manuell oder mit diversen voneinander unabhängigen Tools umgesetzt. Hinzu kommt der schnell voranschreitende technische Wandel und die zunehmend häufigen Transformationen auf neue, moderne und innovative Plattformen in immer kürzeren Abständen.

Natuvion empfiehlt hier, KI selbst in der Transformation zum Einsatz zu bringen. Mit ihr lassen sich Analysen viel schneller auswerten. Zudem unterbreitet sie Vorschläge für ein Migrationsszenario und den Projektplan. Auch das aufwändige und komplexe Mapping von Datenstrukturen lassen sich durch KI deutlich optimieren.

Im Rahmen der Transformationsstudie 2025 wurden 909 Manager mittelständischer und großer Unternehmen von einem Marktforschungsunternehmen ausgewählt und anonym in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien sowie Frankreich, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, Polen, Ungarn, Slowakei und USA befragt. Alle Befragten gaben an, ein Transformationsprojekt entweder aktuell durchzuführen oder innerhalb der letzten zwei Jahre abgeschlossen zu haben.

Weitere Informationen: natuvion.com

„et“-Redaktion

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