Rheinisches Energieforum Wasserstoff in der Flora Köln. Diskussionsrunde mit Andreas Feicht, Vorsitzender des Vorstandes, Rheinenergie (vorne im Bild).

Rheinisches Energieforum Wasserstoff in der Flora Köln. Diskussionsrunde mit Andreas Feicht, Vorsitzender des Vorstandes, Rheinenergie (vorne im Bild). (Quelle: Christian Knieps)

„Köln ist bei einer zukünftigen Wasserstoffversorgung sehr gut aufgestellt: Durch unsere Lage in einer industriestarken Region haben wir einen direkten Zugang zum Wasserstoff-Kernnetz in Deutschland. Dies ist ein wichtiger Punkt zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Köln und ein großer Standortvorteil für die Unternehmen“, sagte Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln.

Fokus auf die Rheinische Region mit konkreten Anwendungsmöglichkeiten

Im Unterschied zu zahlreichen Konferenzen zum Thema Wasserstoff hatte das Rheinische Energieforum einen klaren Fokus auf die Rheinische Region. Zudem diskutieren die Teilnehmer konkrete Anwendungsmöglichkeiten für Wasserstoff und dessen Derivate, so etwa in der Dekarbonisierung industrieller Prozesse, für den Antrieb von Binnenschiffen oder in der kommunalen Wärmeplanung.

„Das Rheinland mit seiner reichen Industriegeschichte und seinen starken Unternehmen ist prädestiniert, eine führende Rolle in der Wasserstoffwirtschaft einzunehmen. Regionale Initiativen wie diese sind das Fundament für einen erfolgreichen Wasserstoff-Markthochlauf. Wasserstoff leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Klimaschutz und nachhaltiges Wachstum zusammenzubringen“, kommentierte Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, Land NRW.

„Als führender Energieversorger in der Rheinischen Region wollen wir mit dem Rheinischen Energieforum Wasserstoff unser Engagement für die Energieversorgung von morgen unterstreichen. Dabei ist es unser Anspruch, vom Reden ins Handeln zu kommen. Für uns ist Wasserstoff schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Seit dem vergangenen Jahr untersucht die RheinEnergie, im Rahmen eines weltweit einzigartigen Betriebsversuchs, den Einsatz von Wasserstoff in einer KraftWärme-Kopplungsanlage in Wien, die baugleich zu einer unserer Anlagen ist. Auch die zahlreichen Unternehmen, die wir heute in der Kölner Flora zusammengebracht haben, beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Wasserstoff. Sie alle haben Einsatzmöglichkeiten für den Einsatz von Wasserstoff anzubieten“, sagte Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie.

Austausch zwischen Politik, Regulierung und Praxis

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war der intensive Austausch zwischen Politik, Regulierung und der Praxis. „Durch den regen Austausch der Vertreter verschiedener Ebenen haben wir mit dem Rheinischen Energieforum Wasserstoff eine einzigartige Plattform ins Leben gerufen. Indem wir nun die unterschiedlichen Akteure zusammenbringen, werden wir dazu beitragen, günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Wasserstoffprojekten zu schaffen und regulatorische Hürden zu überwinden“, verdeutlichte Andreas Feicht.

Weitere Informationen unter rheinenergie.com

"et"-Redaktion

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