Zwei zentrale Handlungsfelder für Unternehmen
Die Ergebnisse der YER-Arbeitszufriedenheits-Studie zeigen zwei zentrale Handlungsfelder für Unternehmen der Energiewirtschaft: Entwicklung & Karriere sowie ein qualitativ hochwertiges Arbeitsumfeld – geprägt von Wertschätzung, Kollegialität und der Möglichkeit für Auszeiten. Wer Talente gewinnen, halten und weiterentwickeln will, sollte daher auf flexible Freistellungsmodelle, klare Karrierepfade, gezielte Weiterbildungsbudgets und den Aufbau starker Expertenteams setzen.
Gleichzeitig besitzt die Energiebranche selbst eine enorme Anziehungskraft: Sie vereint komplexe technologische Herausforderungen mit einem hohen gesellschaftlichen Beitrag – Werte, die viele Fachkräfte heute gezielt suchen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, braucht es Führung, die diese Stärken sichtbar macht und im Alltag erlebbar hält. Nach innen bedeutet das: Mut zu klaren Entscheidungen, Verbindlichkeit und eine positive, fördernde Haltung. Nach außen braucht es Klarheit, Verlässlichkeit und eine deutliche Positionierung, um Mitarbeitenden Orientierung zu geben und stabile Rahmenbedingungen mitzugestalten.
Quellen
[1] DIHK: „Fehlende Fachkräfte gefährden die Energiewende. DIHK-Prognos-Studie: Breiter Lösungsansatz jenseits von ‚Klima-Berufen‘ nötig“, 09.12.2024, online abrufbar unter: www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/aktuelle-informationen/-fehlende-fachkraefte-gefaehrden-die-energiewende--124384
[2]: Bertelsmann Stiftung: „Pflege, Handwerk, IT: Weil Beschäftigte sich abwenden, verschärft sich der Fachkräftemangel“, 21.10.2025, online abrufbar unter: www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/pflege-handwerk-it-weil-beschaeftigte-sich-abwenden-verschaerft-sich-der-fachkraeftemangel
Philipp Riedel, CEO, YER Deutschland, München
antonie.hauswald@yer.de