In einem ersten Schritt sollen die vorhandenen KI-Werkzeuge und -Methoden systematisch erfasst und voneinander abgegrenzt werden.

In einem ersten Schritt sollen die vorhandenen KI-Werkzeuge und -Methoden systematisch erfasst und voneinander abgegrenzt werden (Quelle: Pixabay).

„Die meisten Unternehmen beschäftigen sich inzwischen mit dem Einsatz von KI, insbesondere der generativen KI (GenAI). Das geschieht aber meist punktuell. Wir wollen dagegen einen systematischen Überblick entlang der gesamten Wertschöpfungskette schaffen. Ähnlich wie wir es vor fünf Jahren mit der Blockchain-Landkarte für die Energiewirtschaft gemacht haben“, erklärt Oliver Warweg, Fraunhofer Institut IOSB/AST, das Ziel.

Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, lädt die tie+ interessierte Unternehmen ein, sich an dem Projekt zu beteiligen. „Egal ob EVU, Softwareanbieter, Beratungsunternehmen oder Dienstleister: Wir freuen uns über Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus allen Bereichen. Denn so können wir die Potenziale von KI für die Branche aus allen Blickwinkeln beleuchten“, sagt Richard Plum, Geschäftsführer des edna Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e. V.

In einem ersten Schritt sollen die vorhandenen KI-Werkzeuge und -Methoden systematisch erfasst und voneinander abgegrenzt werden. Anschließend werden bestehende Projekte und mögliche Anwendungsfälle gesammelt, analysiert und in einem Whitepaper zusammengestellt. „Wir suchen gezielt nach Anwendungsfeldern und konkreten Herausforderungen, die vielleicht auch bislang nur schwer zu lösen sind. Und in denen GenAI unter kommerziellen, Performance- oder anderen Aspekten tatsächlich und idealerweise messbar eine bessere Lösung liefert“, erklärt Oliver Warweg.

Die tie+ im edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. versteht sich als Interessenvertretung der beteiligten Marktpartner und will die Akzeptanz und Einführung neuer Technologien in der Energiewirtschaft frühzeitig fördern. Dazu gehört der Aufbau von Infrastrukturen ebenso wie die Einflussnahme auf rechtliche und politische Rahmenbedingungen. Auf diese Weise sollen die Chancen dieser Technologien für datengetriebene Innovationen erschlossen und im Zusammenspiel auch neue Geschäftsmodelle für die Energiewirtschaft entwickelt und vorangetrieben werden. Dabei engagiert sich tie+ nicht nur auf nationaler, sondern auch auf europäischer Ebene.

Weitere Informationen unter edna-bundesverband.de/.

„et“-Redaktion

Ähnliche Beiträge