Glaskuppel und Gemäuer des deutschen Bundestags.

Die politischen Rahmenbedingen, die für eine Wärmewende notwendig sind, werden beim AGFW-Fernwärmetag in Berlin diskutiert (Quelle: andreas160578 from Pixabay)

Das Jahr 2026 wird ein entscheidender Meilenstein für die Wärmewende. Die kommunalen Wärmepläne der großen Städte müssen abgeschlossen werden, und die Fernwärme nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Damit Ausbau und Dekarbonisierung gelingen, braucht es klare politische Entscheidungen und einen verlässlichen Rechtsrahmen.

Beim AGFW-Fernwärmetag 2026 (bisher AGFW-Infotag) wird die Bedeutung der Fernwärme im Gebäudeenergiegesetz diskutiert und beleuchtet, wie das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz zukunftssicher weiterentwickelt werden kann. Außerdem stehen die Reform der AVBFernwärmeV sowie die Anpassung der Wärmelieferverordnung auf der Agenda. Beides sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Wärmewende auch auf kommunaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden kann. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie die Akzeptanz für die Fernwärme durch Transparenz, Beteiligung und gute Kommunikation gestärkt werden kann. Diese Frage greifen nicht nur Fachvorträge auf, sondern sie ist auch Gegenstand der Podiumsdiskussion „Akzeptanz stärken und Rahmenbedingungen verlässlich gestalten“. 

Den Abschluss des Fernwärmetags bildet die Podiumsdiskussion „Wärmewende durch Fernwärme“. Dabei werden AGFW-Präsident Dr. Hansjörg Roll und energiepolitische Sprecher von Bundestagsfraktionen über die politischen Weichenstellungen diskutieren, die jetzt für die Wärmewende notwendig sind. Weitere Informationen zum AGFW-Fernwärmetag sind zu finden unter www.agfw.de.

EHP-Redaktion

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