Tischreihe mit mehreren Personen vor besetzten Stuhlreihen; rechts Redner an einem Rednerpult

AGFW-Präsident Dr. Hansjörg Roll (r.) und der gesamte AGFW-Vorstand wurden auf der Mitgliederversammlung 2026 in Kassel im Amt bestätigt (Quelle: Laufkötter)

AGFW-Präsident Dr. Hansjörg Roll bedankte sich im Namen des Vorstands bei den Mitgliedern für das Vertrauen und die Unterstützung. „Unsere Unternehmen engagieren sich Tag für Tag, damit die Wärmewende in Deutschland gelingt. Von der Politik erwarten wir, dass sie Wort hält. Fernwärme wird zurecht als zentrale Säule der Energiewende gesehen. Dementsprechend benötigt die Branche Investitionssicherheit und faire Rahmenbedingungen, auch im Vergleich mit anderen Energieversorgungssystemen.“ Wichtig sei dafür u.a., die Bundesförderung effiziente Wärmenetze mit mindestens 3,5 Mrd. € Fördervolumen pro Jahr auszustatten. Auch die Wärmelieferverordnung und die AVBFernwärme-Verordnung müssten dringend zeitnah angepasst werden, so Roll.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung dankten Vorstand und Mitglieder dem langjährigen Geschäftsführer Werner Lutsch für sein Engagement. „Werner Lutsch hat den Verband in 23 Jahren zu dem gemacht, was er heute ist“, so Roll. „Der AGFW wird politisch gehört und berät seine Mitglieder mit einem tiefen und fundierten Fachwissen in der täglichen Praxis. Für sein leidenschaftliches Engagement danken wir Herrn Lutsch ausdrücklich und wünschen ihm für seinen nächsten Lebensabschnitt alles Gute.“  

Lutsch bleibt bis Juni in der Geschäftsstelle, um seinem Nachfolger Frank Mattat einen guten Start zu ermöglichen. Dieser ist seit Anfang April beim AGFW und nutzte die Gelegenheit, sich auf der Mitgliederversammlung persönlich vorzustellen: „Für eine erfolgreiche Wärmewende brauchen wir faire gesetzliche Rahmenbedingungen und einen stabilen Förderpfad. Dafür werde ich mich mit meinem Team, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, einsetzen“. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu- und wiedergewählten Vorstand. 

EHP-Redaktion

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