Mann mit Helm und blauer Jacke mit Danpower-Schriftzug in einer Halle.

Danpower stärkt durch die strategische Partnerschaft mit SW Energia seine Marktposition im estnischen Wärmemarkt, in dem es bereits mit der Tochtergesellschaft Danpower Eesti aktiv ist (Quelle: Danpower)

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung durch die zuständige Wettbewerbsbehörde. Die Gründer sowie der CEO von SW Energia bleiben signifikant beteiligt und führen das operative Geschäft weiterhin in verantwortlicher Rolle. 

SW Energia zählt zu den am schnellsten wachsenden Wärmeunternehmen Estlands, betreibt landesweit 65 Wärmenetze und verfügt über einen sehr hohen Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung. Um dieses Geschäftsmodell langfristig weiterzuentwickeln und die anstehenden Investitionen in die Modernisierung der Wärmeinfrastruktur umzusetzen, geht das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit Danpower ein. 

Beide Unternehmen verbindet ein vergleichbares Verständnis von zukunftsfähiger Wärmeversorgung. Im Mittelpunkt stehen der schrittweise Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare Lösungen sowie der effiziente Betrieb dezentraler Wärmesysteme. Danpower bringt dabei langjährige Erfahrung in der Entwicklung, Umsetzung und dem Betrieb komplexer Wärmelösungen sowie die finanzielle Stärke für langfristige Investitionen ein, während SW Energia mit einem bereits hohen Anteil erneuerbarer Wärme eine starke Ausgangsbasis für die weitere Dekarbonisierung bietet.

Die Zusammenarbeit ist als Austausch auf Augenhöhe angelegt. Der hohe digitale Reifegrad des estnischen Wärmemarkts eröffnet Impulse für Prozess- und Effizienzsteigerungen, die gezielt in die Weiterentwicklung der gemeinsamen Aktivitäten einfließen sollen. 

Danpower ist seit über einem Jahrzehnt in Estland aktiv, versorgt über ihre Tochtergesellschaft Danpower Eesti die Stadt Võru zuverlässig mit Wärme und betreibt dort ein Service-Center als festen Bestandteil des operativen Geschäfts vor Ort. „Die Partnerschaft mit SW Energia ist ein konsequenter Schritt, um unsere langjährige Präsenz in Estland weiterzuentwickeln und gemeinsam in die Zukunft der erneuerbaren Wärmeversorgung zu investieren“, erklärt Sven Schmieder, Geschäftsführer der Danpower-Gruppe.

EHP-Redaktion

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