Die ersten Wohnungen des Quartiers Wasserstadt Limmer werden über das Fernwärmenetz versorgt.

GP-Unternehmenschef Günter Papenburg und Enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva stellen das Wärmeprojekt und den Baufortschritt in der Wasserstadt vor (Quelle: Tim Schaarschmidt/Enercity)

Für das gesamte Projekt wird nach der Fertigstellung mit einem Jahreswärmebedarf von 14 GWh gerechnet. Bis Ende 2026 werden voraussichtlich bereits 75 % dieser Wärme CO2-neutral erzeugt werden.

„Ein Quartierskonzept für nachhaltiges Wohnen ist hier entstanden”, sagt Enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva. „Die Kundinnen und Kunden in der Wasserstadt Limmer profitieren vom Anschluss an ein leistungsfähiges urbanes Fernwärmenetz in Hannover, welches unkompliziert klimafreundliche Wärme für das Zuhause sichert. Einfacher geht es nicht.”

Intelligente Übergabestationen

Die Wasserstadt ist das derzeit größte innerstädtische Bauprojekt Hannovers und befindet sich auf einem ehemaligen Industriegelände. Eine intelligente Fernwärmeübergabestation mit einer Leistung von 6 MW und das Netz mit rd. 4,5 km Gesamtlänge werden künftig die Versorgung der gesamten Wasserstadt ermöglichen. In Summe hat Enercity für dieses Projekt bisher mehr als 3 Mio. € investiert. Durch digitale Vernetzung mit den weiteren Übergabestationen in den Baufeldern kann die Wärmeversorgung künftig stetig weiter optimiert und effizienter gestaltet werden.

Der zweite Bauabschnitt befindet sich bereits in der Bauleitplanung. Neben rd. 1.400 Wohneinheiten entstehen drei weitere Kindertagesstätten, studentisches Wohnen, ein Mobility-Hub und weitere Gewerbeflächen, angesiedelt um zwei städtische Plätze. Mindestens 50 % der Dachflächen sollen mit Photovoltaik belegt werden. Wenn das neue Quartier fertiggestellt ist, werden mehr als 5.000 Menschen in rd. 2.200 Wohneinheiten auf fast 24 ha Fläche mit einer klimaschonenden Energie- und Heiztechnik versorgt.

EHP-Redaktion

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