„Think bigger, electrify better“ lautet das Motto des Euroheat & Power Summits 2026, der vom 3. bis 4. November in Brüssel stattfindet (Quelle: Euroheat & Power)
Erstmals wird ein klarer Kurs für das Wachstum von Fernwärme und Fernkälte vorgegeben: Bis 2030 sollen 15 % des Wärmebedarfs in der EU gedeckt werden, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 7 % in den EU-Mitgliedstaaten. Damit ist ein klares Ziel ausgegeben. Doch wie lässt sich dieses erreichen? Darüber tauschen sich hochrangige politische Entscheidungsträger und führende Branchenvertreter beim Euroheat & Power Summit 2026 aus, der mehr als 200 Teilnehmende für zwei Tage intensiver Diskussionen zusammenbringt.
Darüber hinaus stehen im Fokus des Summits die EU-Abwärme-Initiative, der Aktionsplan für Wärme und Kälte, der Rahmen für die Zeit nach 2030 sowie die Überarbeitung des EU-Emissionshandels (ETS). Dan Jørgensen, EU-Kommissar für Energie und Wohnungsbau, und Donna Gartland, CEO von Codema und Gewinnerin des „European Sustainable Energy Award 2026“, werden erörtern, wie die EU-Politik mit der praktischen Umsetzung verknüpft werden kann, um die richtigen Rahmenbedingungen für die Beschleunigung von Abwärmeprojekten vor Ort zu schaffen.
Auf dem Programm stehen zudem Referenten wie Lukasz Kolinski (Europäische Kommission), Frederik Ceulemans (Stadt Brüssel), Luca Rigoni (A2A) sowie Marie Carlo (Fraîcheur de Paris). Und Christian Feuerherd, BEW Berliner Energie und Wärme wird mit der stellvertretenden Bürgermeisterin von Paris, dem Bürgermeister von Watermael-Boitsfort und dem Nachhaltigkeitsberater der Stadt Amsterdam über die Umsetzung von Wärme- und Kälteplänen diskutieren.