Auf ihrem Weg zu einer Wärmeversorgung, die verstärkt auf erneuerbaren Energien basiert, werden Stadtwerke und Kommunen im Rahmen des EU-Projekts RES-DHC unterstützt

Auf ihrem Weg zu einer Wärmeversorgung, die verstärkt auf erneuerbaren Energien basiert, werden Stadtwerke und Kommunen im Rahmen des EU-Projekts RES-DHC unterstützt (Quelle: RitaE from Pixabay)

RES-DHC steht für Renewable Energy Sources for District Heating and Cooling. In diesem Projekt beraten energiewirtschaftliche Experten des Steinbeis Forschungsinstituts Solites, des AGFW sowie des Hamburg Institutes interessierte Kommunen und Stadtwerke. „Mit dem Ende 2020 gestarteten Projekt RES-DHC bringen wir 15 Partner aus acht EU-Ländern zusammen. Uns alle eint der Antrieb, die Fernwärmeversorgung klimaneutral aufzustellen“, so Stefan Hay, Ansprechpartner für das Projekt seitens des AGFW.

„Wir wollen voneinander lernen und Erfahrungen sammeln, die auch auf andere Regionen übertragbar sind“, so Hay. „Gleichzeitig gilt es, die Unternehmen und Kommunen, die die Wärmewende vor Ort bewältigen müssen, bestmöglich zu unterstützen.“ Dazu wurde ein Beratungsangebot in Form eines „Helpdesks“ konzipiert. Unternehmen und Institutionen können unter www.res-dhc.com ihre Fragen stellen, AGFW-Ansprechpartner Hay beantwortet sie gemeinsam mit den jeweils zuständigen Projektpartnern.

Im ersten Jahr des Projekts haben die Partner die Ist-Situation in Baden-Württemberg analysiert. Ein Beirat wurde ins Leben gerufen und pandemiebedingt wurden verschiedene Online-Veranstaltungen umgesetzt. Nun soll die Beratung durch das Helpdesk intensiviert werden. Parallel dazu erhalten interessierte Versorger die Möglichkeit, sich auf der Projektwebsite um einen Beratungsworkshop zu bewerben. In diesem wird methodisch die individuelle Situation in dem jeweiligen System beleuchtet. Außerdem sind Exkursionen geplant, in deren Rahmen verschiedene Projekte vor Ort besucht werden.

„Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Projekts und den gemeinsamen Austausch. Der Einsatz erneuerbarer Energien in der Fernwärme bietet viele Vorteile, bedarf aber auch eines Umbaus der bestehenden Wärmenetze. Wir freuen uns daher, dass alle Projektbeteiligten trotz der Herausforderungen durch Corona weiter an den gesetzten Zielen arbeiten“, so Hay.

EHP-Redaktion

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