Vertragsunterzeichnung zwischen Stäwog und swb (v.l.): swb-Vorstand Gunnar Geise, Stäwog-Geschäftsführer Sieghard Lückehe und Andrea Toense, Bremerhavener Stadträtin für Gesundheit, Klima und Umwelt (Quelle: Heiko Sandelmann)
Der überwiegende Teil der Gebäude der kommunalen Wohnungsgesellschaft soll künftig über Fernwärme versorgt werden. Für Liegenschaften, bei denen ein Anschluss an das Fernwärmenetz wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, wollen Stäwog und swb gemeinsam alternative Wärmelösungen entwickeln. So entstehen passgenaue Versorgungskonzepte, die den unterschiedlichen Anforderungen von Gebäuden und Quartieren gerecht werden. Besonders in verdichteten und bestehenden Quartieren wird die Fernwärme als entscheidender Faktor der Wärmewende angesehen.
Die Vereinbarung schafft die Voraussetzungen, die Wärmeversorgung der Gebäude schrittweise weiterzuentwickeln. Gleichzeitig eröffnet sie Perspektiven für die Entwicklung neuer Quartiere sowie die Modernisierung bestehender Wohngebiete in Bremerhaven.
Planungssicherheit für alle Beteiligten
Gunnar Geise, Vorstand der swb: „Für eine erfolgreiche Wärmewende braucht es starke Partnerschaften und langfristige Planungssicherheit. Mit der Stäwog verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit. Der Rahmenvertrag schafft nun die Grundlage, um die Wärmeversorgung von tausenden Haushalten in Bremerhaven gemeinsam weiterzuentwickeln und zugleich den Ausbau der Fernwärme gezielt voranzutreiben.“
Sieghard Lückehe, Geschäftsführer der Stäwog: „Die zukunftsfähige und CO2-freie Wärmeversorgung unserer Wohnungen gehört zu den zentralen Zukunftsaufgaben für die Stäwog. Mit dem Rahmenvertrag schaffen wir eine belastbare Grundlage, um unsere Bestände Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und unseren Mieterinnen und Mietern eine verlässliche Perspektive für die kommenden Jahre zu geben. Zugleich profitieren auch Bremerhavener Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer vom Ausbau der Fernwärme.“
Andrea Toense, Bremerhavener Stadträtin für Gesundheit, Klima und Umwelt: „Die Wärmewende wird vor Ort entschieden. Ich freue mich deshalb, dass die Stäwog als städtische Wohnungsgesellschaft mit gutem Beispiel vorangeht und gemeinsam mit swb die zukunftsfähige Wärmeversorgung in Bremerhaven voranbringt.“