Die Daten über den Smart Meter sind die Grundlage für das CLS-Management, um die Netzstabilität zu sichern.

Die Daten über den Smart Meter sind die Grundlage für das CLS-Management, um die Netzstabilität zu sichern. (Bildquelle: Netze BW)

Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien verändert sich die Struktur der Stromnetze grundlegend. Immer mehr kleine, dezentrale Erzeugungsanlagen speisen zunehmend Strom in das Verteilnetz ein. Gleichzeitig wächst die Zahl elektrischer Verbraucher wie Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur. Diese Entwicklungen erhöhen die Anforderungen an ein Netz, das jederzeit ein stabiles Gleichgewicht zwischen Einspeisung und Verbrauch gewährleisten muss. Für Netzbetreiber wird es daher immer wichtiger, Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen intelligent in das Gesamtsystem einzubinden und Lastspitzen vorausschauend zu steuern.

Hier setzt das CLS-Management an. Über Steuereinheiten, die zusätzlich zu intelligenten Messystemen verbaut werden, lassen sich die Anlagen sicher und netzdienlich steuern. Damit leistet das CLS-Management einen wichtigen Beitrag für zukunftsfähige Netze.

„Als erfahrener Dienstleister im Bereich intelligenter Messsysteme bringen wir unsere umfassende Expertise und bewährten Prozesse in die Partnerschaft ein“, erklärt Steffen Reitz, Leiter GWA, CLS und MDM bei EnBW Utility Services. „Mit unserer skalierbaren Lösung im CLS-Management unterstützen wir Messstellenbetreiber dabei, den wachsenden Anforderungen an die Verteilnetze gerecht zu werden. Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Düsseldorf nun auch im CLS-Management fortzuführen.“

Auch bei den Stadtwerken Düsseldorf wird die Erweiterung der Partnerschaft positiv bewertet. „Die Zusammenarbeit mit EnBW Utility Services hat sich für uns bereits im Bereich der Gateway-Administration als äußerst zuverlässig und effizient erwiesen – über 9.000 Gateways sind hier schon erfolgreich im Einsatz“, sagt Thomas Gollos, zuständig für das Energiedatenmanagement der Stadtwerke Düsseldorf.  „Mit dem CLS-Management erweitern wir diese Zusammenarbeit konsequent und schaffen die Grundlage, um unsere Netzinfrastruktur weiter zu digitalisieren und die Stabilität des Netzes auch zukünftig sicherzustellen.“

Stufenweiser Ausbau bis 2031

Der operative Start des CLS-Managements ist jetzt für Mitte 2026 geplant. In einer ersten Phase sollen rund 500 Steuereinheiten installiert werden. Der Rollout wird anschließend schrittweise ausgeweitet. Bis 2031 sollen insgesamt rund 25.000 Steuereinheiten im Netzgebiet der Stadtwerke Düsseldorf ausgerollt sein.

ew-Redaktion

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