Visualisierung des künftigen Datacenter-Projekts „Green Rocks“.

Visualisierung des künftigen Datacenter-Projekts „Green Rocks“. (Bildquelle: KMW)

Das 54-MW-Spitzenlastkraftwerk soll zur allgemeinen Netzstabilisierung beitragen. Ein Teil der Leistung des Kraftwerks soll auch für das Datacenter „Green Rocks“ bereitgestellt werden, das von KMW und dem norwegischen Datacenter-Betreiber Green Mountain gebaut wird. Die dezentralen Energielösungen von Innio dienen dort als Backup, wenn ein Blackout durch Netzversagen eintritt.

Die Inbetriebnahme des Kraftwerks soll bis Ende 2027 erfolgen. „Die Partnerschaft zwischen Innio und KMW ist ein strategischer Meilenstein für die Energieversorgung in Mainz. Sie verbindet Effizienz mit Zukunftsfähigkeit und ist darauf ausgelegt, den Betrieb unseres Rechenzentrums auch im Fall eines Blackouts zu unterstützen“, so KMW-Vorstand Oliver Malerius.

„Mit unseren innovativen Energielösungen sichern wir die Stromversorgung für kritische Infrastruktur sowie Datacenter und ermöglichen so eine dynamische KI-Entwicklung – und das nicht nur in den USA, sondern auch hier mitten in Europa“, so Thomas Seeber, Managing Director Sales Datacenter der Innio Group.

Die Energielösungen von Innio für das Spitzenlastkraftwerk bieten eine nachhaltige Alternative zu traditionellen Dieselgeneratoren und verursachen bis zu 95 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen. Ihre Leistung kann flexibel an den konkreten Strombedarf angepasst werden. Darüber hinaus sind diese Systeme „Ready for H2“.

ew-Redaktion

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