Drohne zur Blitzschutzmessung an Windenergieanlagen

Drohne zur Blitzschutzmessung an Windenergieanlagen (Quelle: Enertrag Betrieb GmbH/Silke Reents)

Tüv Nord hat die Qualität des von der Enertrag Betrieb GmbH und Sulzer Schmid Laboratories AG entwickelten Verfahrens zur Blitzschutzprüfung an Windenergieanlagen mittels Drohne bewertet und dessen Qualität bestätigt. „Die positive Bestätigung des Verfahrens durch Tüv Nord unterstreicht den hohen Qualitätsstandard unserer innovativen Dienstleistung erneut“, freut sich Michael Dahm, Geschäftsführer bei Enertrag Betrieb.

Dahm ergänzt: „Wir können somit die Einhaltung sämtlicher Branchenstandards für Rotorblattinspektionen mit Blitzschutzprüfung (Ableitungsstrecke), vor allem die Grundsätze für die ‚Wiederkehrende Prüfung von Windenergieanlagen‘ vom Bundesverband Windenergie (BWE) sowie die Richtlinie für Windenergieanlagen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), garantieren.“

Die von der Tüv Nord EnSys GmbH bezeugte Blitzschutzprüfung mittels Drohne wird zudem im Rahmen von Inspektionsprogrammen der DIN EN ISO/IEC 17020, beispielsweise für die Wiederkehrende Prüfung (WKP) oder die Bewertung und Prüfung für den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen (BPW), eingesetzt und erfüllt damit auch alle rechtlichen Anforderungen von Betreibern und Versicherern.

Neues Verfahren zur Blitzschutzmessung an Windenergieanlagen mittels Drohne

Durch das drohnengestützte Verfahren können Kunden von mehreren Vorteilen profitieren. So lassen sich durch Kombination verschiedener Prüfungen die Einsatzzeiten verkürzen und Stillstandzeiten minimieren. Des Weiteren können Rotorblattinspektionen mittels Drohne, im Gegensatz zu Inspektionen mittels Seilzugangstechnik, auch bei stärkeren Winden bis 10 m/s und bei kühleren Temperaturen durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil: Die mittels Drohne in HD-Qualität aufgenommenen Bilder werden in einem ersten Schritt mit Verfahren der künstlichen Intelligenz und direkt im Anschluss daran von erfahrenen Mitarbeitern bei Enertrag Betrieb ausgewertet. So lassen sich Schäden zuverlässig analysieren und klassifizieren. Kunden erhalten also gleichbleibende Qualität bei geringeren Kosten, Zeitaufwänden und Risiken für den Menschen.

Dahm hebt einen weiteren Vorteil der Rotorblattinspektion und Blitzschutzprüfung mittels Drohne hervor: „Windenergieanlagen werden immer größer, die Naben sitzen immer Höher und die Länge der Rotorblätter nimmt mit jeder neuen Anlagengeneration weiter zu. Bei den modernen Anlagen sind Rotorblattinspektionen mittels Seilzugangstechnik nur noch schwer umsetzbar. Wir bieten mit dem neuen drohnengestützten Verfahren in Verbindung mit der langjährigen Expertise unserer Rotorblattinspekteure bei der Auswertung und Klassifizierung der Abweichungen die optimale Lösung, um Prüfungen trotz aller Umstände sicher und effizient durchzuführen.“

Enertrag Betrieb bietet die Durchführung von Drohneninspektionen deutschlandweit zu Pauschalpreisen an.

ew-Redaktion

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