Das Spine NMS soll dabei helfen, Installations- und Betriebsprozesse im Smart-Meter-Rollout zu optimieren. (Bildquelle: Spine GmbH)
LTE ist derzeit die am weitesten verbreitete Kommunikationstechnologie für Smart-Meter-Gateways – gleichzeitig jedoch auch eine häufige Ursache für Störungen und fehlerhafte Installationen. Genau hier setzt das Spine NMS an: Das System stellt Verbindungsstatus, Signalstärke und weitere Kommunikationsparameter nahezu in Echtzeit bereit und schafft damit Transparenz über die Kommunikation der Gateways.
Damit können Messstellenbetreiber direkt nach der Installation erkennen, ob ein Gateway stabil online ist und über ausreichende Empfangsqualität verfügt. Zweitanfahrten lassen sich reduzieren, Service-Teams werden entlastet und Verbindungsprobleme können gezielter eingegrenzt werden. Zusätzlich ermöglichen historische Verbindungsdaten eine verbesserte Analyse von Störungen und unterstützen die Remote-Fehlerbehebung, bevor ein weiterer Vor-Ort-Einsatz notwendig wird.
Ein zentrales Anliegen der Thüga SmartService ist es, ihre Kunden beim flächendeckenden Rollout intelligenter Messsysteme aktiv zu unterstützen und den Aufwand in der Praxis so gering wie möglich zu halten. Als GWA-Dienstleister, der eng mit allen relevanten Smart-Meter-Gateway-Herstellern zusammenarbeitet, hat die Thüga SmartService dazu eine konsequente Entscheidung getroffen: Der von SPiNE bereitgestellte APN für das Netzwerkmanagement wird bereits bei der Bestellung entsprechender Smart-Meter-Gateways direkt auf den SIM-Karten hinterlegt. Stadtwerke und Messstellenbetreiber, die das Spine NMS über die Thüga SmartService beauftragen, erhalten ihre Geräte damit mit einer fertig konfigurierten Kommunikationsanbindung ohne manuelle Einrichtungsschritte im Feld. Das herstellerübergreifende Spine NMS unterstützt aktuell Gateways von Theben Smart Energy, EMH metering, EFR sowie bald Sagemcom Dr. Neuhaus.
Als erste Anwender haben sich bereits die Stadtwerke Heide, die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm sowie die Kommunalen Energienetze Inn-Salach zum Einsatz des Systems im eigenen Netzgebiet entschieden. Der Einsatz im Wirkbetrieb soll dabei helfen, Installations- und Betriebsprozesse im Smart-Meter-Rollout weiter zu optimieren.
Vorteilen des Spine NMS für das SMGW-Monitoring:
- Herstellerübergreifende Lösung für Smart Meter Gateways
- Unterstützung der Zusammenarbeit mit GWA-Dienstleistern
- Echtzeit-Monitoring der LTE-Verbindungsqualität bei der Installation
- Schnellere Fehleranalyse und reduzierte Zweitanfahrten
- Historische Verbindungsdaten zur verbesserten Störungsanalyse
- Praxiserprobt mit über 70.000 Geräten bei mehr als 20 Kunden
„Der flächendeckende Rollout intelligenter Messsysteme erfordert leistungsfähige Werkzeuge zur Überwachung und Analyse der Kommunikationsverbindungen. Gemeinsam mit Thüga SmartService bringen wir das Netzwerkmanagement näher an die operative Praxis der Messstellenbetreiber“, erklärt Dr. Martin Stötzel, CPO und Mitgründer der Spine GmbH.
„Der Rollout intelligenter Messsysteme ist für viele Stadtwerke und Messstellenbetreiber nach wie vor mit erheblichem operativen Aufwand verbunden. Mit der Integration des Spine NMS in unsere Beschaffungsprozesse schaffen wir für unsere Kunden eine Unterstützung für den SMGW-Rollout: Die Geräte sind von Anfang an kommunikationsbereit – das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und beschleunigt den Rollout spürbar“, betont Václav Vacek, Team Lead Advanced Metering Infrastructure von Thüga SmartService GmbH.