Das im Rahmenvertrag vereinbarte Produktionskontingent ist für beide Partner eine stabile Basis, um die steigende Nachfrage bedienen zu können und Investitionen abzusichern.

Das im Rahmenvertrag vereinbarte Produktionskontingent ist für beide Partner eine stabile Basis, um die steigende Nachfrage bedienen zu können und Investitionen abzusichern. (Bildquelle: Vestas Wind Systems A/S)

„Unseren Partner Vestas und uns verbindet die Mission, nachhaltig und innovativ zu agieren, Emissionen zu reduzieren, erneuerbare Energieanlagen auszubauen und dadurch die Energiewende in Deutschland gezielt voranzutreiben. Mit vereinten Kräften haben wir dieses Ziel in den vergangenen Jahren verfolgt und heben es nun mit dem neuen Rahmenvertrag auf das nächste Level“, sagt Josef Knitl, Vorstand der Max Bögl Wind AG. Der nun für weitere drei Jahre geschlossene Rahmenvertrag sei auch eine Antwort auf das gestiegene Auftragsvolumen im Zuge der Wind-an-Land-Strategie von 2023 – das Maßnahmenpaket der damaligen Bundesregierung hat unter anderem die Genehmigungs- verfahren für Windenergieprojekte beschleunigt.

Das im Rahmenvertrag vereinbarte Produktionskontingent ist für beide Partner eine stabile Basis, um die steigende Nachfrage bedienen zu können und Investitionen abzusichern. Vestas wird neben den bestehenden auch zukünftige Turmgenerationen mit Hybridtürmen von Max Bögl mit Nabenhöhen von 164 Metern bis zu 175 Metern und bald auch 199 Metern auf dem Markt anbieten.

„Mit dem neuen Rahmenvertrag sichern wir unsere kontinuierlich steigende Nachfrage an Hybridtürmen bis einschließlich 2028 ab. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für eine verlässliche und langfristige Planung sowohl bei uns als auch bei unseren Kunden,” sagt Jens Kück, Senior Vice President Sales Onshore bei Vestas Nord- und Zentraleuropa. „Vestas investiert massiv in den Kapazitätsausbau für den deutschen Onshore-Markt. Die Erweiterung des Rahmenvertrags mit Max Bögl ist ein wichtiges Element um die hohe Marktnachfrage nach Vestas-Turbinen zuverlässig zu bedienen und unterstützt unser Bestreben für ein sicheres, erschwingliches und nachhaltiges Energiesystem.“

Andre Jung, Head of Procurement bei Vestas Nord- und Zentraleuropa, ergänzt: „Max Bögl hat signifikant in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investiert und Vestas wird den größten Anteil dieses Volumens erhalten. Damit sichern wir uns frühzeitig Produktionskapazitäten zu für beide Seiten vorteilhaften Konditionen. Das schafft nicht nur Verlässlichkeit in der Lieferkette und langfristige Planungssicherheit, sondern stärkt auch unsere Zusammenarbeit mit Max Bögl – ein wichtiger Schritt für den gemeinsamen Erfolg im Ausbau der Windenergie.“

Max Bögl setzt für die Betonsegmente seiner Hybridtürme auf Umweltbeton, dessen Hauptbestandteil Zement in der Rezeptur zu 60 Prozent substituiert wurde. Als Ersatzstoffe kommen Kalkstein- und Hüttensandmehl zum Einsatz. „Durch die Zusammensetzung konnten wir den CO2-Fußabdruck halbieren. Unser Ziel ist es, die Emissionen zukünftig weiter zu senken. Dafür investieren wir kontinuierlich in unsere Forschung und die Weiterentwicklung unseres innovativen Baustoffs“, informiert Josef Knitl. Die für Windenergieanlagen erforderliche hohe Endfestigkeit der Bauteile bleibe bei dem Verfahren uneingeschränkt erhalten – ebenso wie deren hohe Recyclingfähigkeit am Ende ihrer Lebensdauer.

ew-Redaktion

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