Die BPL-Lösung besteht aus Hardware sowie einem effizienten Managementsystem (Bildquelle: EFR)
Schon heute spielt die BPL-Technologie mit steigender Tendenz eine wesentliche Rolle bei der Digitalisierung des Niederspannungsnetzes und unterstützt die Kommunikation im Smart Grid in erheblichem Maße. EFR demonstriert durch die Bereitstellung einer ganzheitlichen BPL-Lösung, bestehend aus Hardware sowie eines effizienten Managementsystems (NMS), ein weiteres Kompetenzfeld.
Dabei setzt EFR auf den BPL-Standard G.hn, der sich auf den Gebieten Heimautomatisierung und Smart Grid bereits seit geraumer Zeit bewährt hat und den größten Marktanteil aufweisen kann. G.hn zeichnet sich nach den Angaben von EFR durch eine hohe Robustheit und Leistungsfähigkeit aus und bietet – in Kombination oder auch als Alternative zu anderen Technologien wie öffentlichem Mobilfunk – den Messstellen- bzw. Netzbetreibern die Sicherheit, die vom Gesetzgeber geforderten Anschlussquoten von mindestens 90 % erfüllen zu können.
"Die zuverlässige Kommunikationsanbindung der Smart Meter Gateways ist der Schlüsselfaktor für den Steuerungs-Rollout. EFR hat seine Wurzeln in der Rolle als Kommunikationsanbieter für Netzsteuerung. Deshalb ist die BPL-Produktfamilie mit dem G.hn-Standard für uns ein entscheidender Baustein für ein hochverfügbares Smart Grid", erläutert Paul Martin Halm, Bereichsleiter Produkt- und Systementwicklung bei der EFR GmbH.
Anschlussquoten für Smart Meter Gateways sicher erfüllen
Markus Hofsäß, verantwortlich für die strategische Entwicklung der Kommunikationstechnik, insbesondere der Powerline-Technologie bei Bayernwerk Netz, sieht darin einen entscheidenden Schritt: "Wir setzen BPL als Kommunikationstechnologie ein, da wir hiermit zum einen die gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Anschlussquoten für die Smart Meter Gateways sicher erfüllen und zum anderen alle sicherheitstechnischen Anforderungen zum Betrieb kritischer Infrastruktur gewährleisten können. Mit EFR haben wir einen weiteren Anbieter, der nicht nur die BPL-Kommunikation nach dem bei uns eingesetzten G.hn-Standard anbietet, sondern auch mit uns gemeinsam diesen Standard auf allen Ebenen und in allen Standardisierungsgremien zu einem voll interoperablen Standard weiterentwickelt."