Durch die Erweiterung um SLP-basierte Modelle soll Energy-Sharing früher und breiter verfügbar sein (Bildquelle: Screenshot/Bürgerwerke)
Gleichzeitig bleibe Energy-Sharing mit intelligenter Messsysteme (iMSys) ein zentraler Bestandteil des zukünftigen Marktdesigns, betonen die beiden Partner. Durch die Erweiterung um SLP-basierte Modelle werde Energy-Sharing jedoch deutlich früher und breiter verfügbar.
Mit dem Inkrafttreten von §42c EnWG ist Energy Sharing erstmals gesetzlich in Deutschland verankert. "Die breite Umsetzung von Energy-Sharing auf Basis von §42c EnWG ist derzeit jedoch stark vom Rollout der iMSys sowie von der Umsetzung durch die Verteilnetzbetreiber abhängig – und beide verlaufen langsamer als die Marktnachfrage", beklagen die beiden Partner.
Skalierbare Lösung für den Massenmarkt
SLP-basiertes Energy-Sharing ermögliche dagegen die Teilnahme am Energy-Sharing unabhängig vom aktuellen Stand des Smart-Meter-Rollouts und schaffe damit eine sofort skalierbare Lösung für den Massenmarkt. Anstatt auf die vollständige Ausstattung aller Haushalte mit intelligenten Messsystemen, können Energieversorger und Energiegenossenschaften bereits heute Energy-Sharing-Angebote breit ausrollen.
Im Rahmen der Partnerschaft bildet die Technologie von exnaton die Grundlage für das neue Angebot. Die Plattform unterstützt bereits heute dynamische Tarife auf Basis von SLP-Kunden und wird nun gezielt erweitert, um auch SLP-basiertes Energy-Sharing abzubilden. Das Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für Energieversorger und Netzbetreiber, um Energy-Sharing-Produkte umzusetzen und zu skalieren. Die Plattform deckt dabei den gesamten Energy-Sharing-Prozess ab – von der Energieallokation und dem Community-Management über Tarifierung und Abrechnung bis hin zur Visualisierung und Optimierung lokaler Flexibilität.