Die Lösungen des weltweit agierenden Sicherheits-Konzerns fokussieren in erster Linie auf die Prävention (Quelle: Securitas)
Die notwendigen Maßnahmen, die auch der Gesetzgeber, sprich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), zum Schutz der KRITIS von deren Betreiber fordert, stellen die betroffenen Unternehmen vor Herausforderungen: Sie müssen entscheiden, welche Maßnahmen zu treffen sind und wie selbige dann umzusetzen sind, damit die Sicherheit in den relevanten Unternehmensbereichen maßgeblich steigt. Und zwar unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Denn nicht nur diese Sicherheitsaspekte belasten das Portemonnaie den Netzbetreiber. Auch der Fachkräftemangel, alternde Arbeitskräfte, fehlerhafte Marktmodelle und politische Preisgestaltungen bedrohen die Rendite der Unternehmen.
Vorschriften und Standards berücksichtigen
"Daher gilt es für Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen zuverlässige und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu implementieren, die sämtliche Vorschriften und Standards berücksichtigen. Dabei liegt uns eine umfassende Beratung unserer Kunden hinsichtlich der relevanten Rahmenbedingungen und ihrer individuellen Risiken am Herzen. Denn aktuell sind, jedenfalls aus unserem Blickwinkel, vielen KRITIS-Betreibern weder die Gesetzeslage noch die daraus resultierenden Konsequenzen ausreichend klar", macht Ralf Brümmer deutlich.
Prävention steht im Vordergrund
Die Lösungen des weltweit agierenden Sicherheits-Konzerns fokussieren in erster Linie auf die Erhaltung der Funktionsfähigkeit von Anlagen und Prozessen durch den Schutz vor Bedrohungen, die etwa durch Diebstahl, Sabotage, Vandalismus, Einbruch oder Feuer entstehen können. Die Prävention steht hier im Vordergrund. Im Ereignisfall sollen die Securitas Solutions jedoch schnelle Reaktion und zielsicheres Eingreifen ermöglichen. Das gelingt im Wesentlichen durch die Kombination der Lösungen aus personellen Schutzdiensten und Technologie.
Die Lösung orientiert sich immer an den individuellen Sicherheitsbedürfnissen und wird darauf zugeschnitten. Allem voran steht deshalb die Ermittlung des spezifischen Risikos, das im Rahmen einer ausführlichen Erhebung der Prozesse und Ortsbegehungen zu definieren ist. Mit einer solchen Anfangsbewertung dokumentiert Securitas also den Ist-Zustand der physischen Sicherheit eines Standorts und empfiehlt mögliche Verbesserungen.
"Der Netzbetreiber erhält einen Überblick über seinen aktuellen Sicherheitsstatus am Standort, über den derzeitigen Stand der Einhaltung geltender Vorschriften verbunden mit einer Schwachstellenanalyse und entsprechenden Lösungsvorschlägen", erklärt Brümmer.
Die jeweiligen Lösungen hängen dann vom ermittelten Sicherheitsbedarf ab. Sie reichen von Zustandskontrollen in Serverräumen, Präventiv-Streifen (Kontrollgänge), Zutrittskontroll- und Meldetechnik, Überwachung von Gas-Sensorik über Videoüberwachung, Übersteigschutz sowie den Einsatz intelligenter Drohnen bis zur Installation mobiler Kameratürme, Rangerkontrollstreifen, Manipulationsschutz und Leitungskontrollen.
"Im Fokus steht immer das frühzeitige Erkennen von Eindringlingen in die Infrastruktur und die Verhinderung von Schäden durch smarte Überwachungsleistungen und intelligente Detektionstechnologie. Bei der Umsetzung der Sicherheitslösungen liefern wir die Technologie mit, wenn der KRITIS-Betreiber nicht selbst investieren möchte", sagt Brümmer.