Überwachbar sind SMGW aller fünf in Deutschland zertifizierten Hersteller (Bildquelle: Spine)
Messstellenbetreiber, MSB-Serviceanbieter und Gateway-Administratoren können ihre bereits verbaute Smart Meter Gateway Flotte damit auch nachträglich live im Feld überwachen – auch wenn sie werkseitig noch nicht für die direkte Anbindung konfiguriert wurden oder ihr Hersteller bisher technisch gar nicht unterstützt wurde. Überwachbar sind SMGW aller fünf in Deutschland zertifizierten Hersteller: Theben, EMH, EFR, Sagemcom und PPC.
Umgesetzt und erprobt hat Spine die Erweiterung gemeinsam mit dem wettbewerblichen Messstellenbetreiber Inexogy. Im Rahmen der Zusammenarbeit kommt die Lösung bereits bei Zehntausenden Smart Meter Gateways im Feld zum Einsatz – und hat ihre Praxistauglichkeit für den Rollout in großem Maßstab damit schon unter Beweis gestellt, erläutert das Münchner Unternehmen Spine. Verarbeitet werden dabei ausschließlich technische Verbindungsdaten der Mobilfunkschnittstelle – Energiemesswerte, Stammdaten oder personenbezogene Kundendaten werden nicht an Spine übermittelt.
Informationen über SIM-Status, Datenverbrauch oder letzte Netzeinbuchung
Gateways bereits kompatibler Hersteller lassen sich damit auch nachträglich im NMS anzeigen, wenn ihnen werkseitig noch keine LwM2M-Konfiguration zum Spine-Backend aufgespielt wurde; und Gateways von PPC werden dadurch überhaupt erstmals im Spine NMS sichtbar. Dazu wertet das NMS jetzt auch Informationen aus, die über eine Backend-API des TK-Portals bereitgestellt werden – etwa SIM-Status, Datenverbrauch oder letzte Netzeinbuchung.