Kommunikativer Wendepunkt
Die Energiebranche steht 2025/26 an einem kommunikativen Wendepunkt. Social Media hat sich von einem ergänzenden Informationskanal zu einem zentralen Steuerungsinstrument entwickelt – für Reputation, Stakeholderdialog, Technikvermittlung und Fachkräftegewinnung gleichermaßen. Die Studie zeigt, dass Energieunternehmen, die Social Media strategisch begreifen, heute deutlich besser in der Lage sind, komplexe Inhalte zu erklären, Debatten aktiv zu gestalten und sich im Wettbewerb um Talente zu positionieren.
Gleichzeitig wächst der Druck: gesellschaftliche Erwartungen, regulatorische Anforderungen und technologische Entwicklungen beschleunigen sich. Wer in diesem Umfeld nur reagiert, gerät kommunikativ schnell ins Hintertreffen. Entscheidend wird sein, Social Media dauerhaft in die Unternehmenssteuerung zu integrieren – mit klaren Zielen, definierten Verantwortlichkeiten, ausreichenden Ressourcen und einem Führungskreis, der den kommunikativen Wert digitaler Sichtbarkeit erkennt und unterstützt.
Unternehmen, die jetzt in Klarheit der Botschaften, visuelle Qualität, konsistentes Thought Leadership und KI-gestützte Effizienz investieren, schaffen sich einen spürbaren Vorsprung. Sie werden nicht nur wahrgenommen, sondern als kompetente, verlässliche Akteure der Energiezukunft eingeordnet.
Social Media ist damit kein Risiko, das man „mitlaufen lässt“, sondern ein Hebel, um Akzeptanz, Vertrauen und Attraktivität aktiv mitzugestalten – und genau darin liegt die eigentliche Chance für die Energiewirtschaft der kommenden Jahre.
Hilfestellungen für Entscheider
Zum 15-jährigen Jubiläum der Althaller-B2B-Social-Media-Langzeitstudie hat Unternehmen sein Kompendium nun auch in ein Tool übersetzt, das Versorger befähigt, ihre Situation kontextbezogen zu bewerten. Dazu wurde eine KI anhand der Studiendaten trainiert, die in einer 30-minütigen Ask-me-anything-Session hinsichtlich Wettbewerbssituation und Handlungsempfehlungen für die eigene Branche in Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Ressourcen befragt werden kann.
Jede dieser Sitzungen wird von Human Intelligence begleitet, d.h. dass neben den Benchmarks und Best Practices auch live eine Experteneinschätzung erfolgt und die sich aus der maschinellen Analyse ergebenen Fragestellungen vertiefend diskutiert und eingeordnet werden können. Zum Abschluss dieser Sitzung erhalten die Teilnehmer zudem ein kompaktes Chat-Protokoll, das als Grundlage für weitere Planungen dienen kann.
MySocialAssist bietet somit eine erste datenbasierte Orientierung, um Social Media gezielt für Reputation, Akzeptanz von Energie- und Infrastrukturprojekten sowie Arbeitgebermarke einzusetzen, die wirksamsten Kanäle und Budgets zu identifizieren, sich mit vergleichbaren Versorgern und Netzbetreibern zu messen und interne Entscheidungen zur Kommunikationsstrategie mit belastbaren Zahlen abzusichern.
Jacqueline Althaller, Geschäftsführerin, Althaller Communication Gesellschaft für Marktkommunikation mbH, München
ja@althallercommunication.de
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