![Mehr als die Hälfte der innerhalb der wattline-Studie [2] befragten Führungskräfte fühlt sich über nachhaltige Energieversorgung gut informiert. Zwei Kreisdiagramme zur Informiertheit über nachhaltige Energieversorgung. Diagramm 1 zeigt Nicht-Führungskräfte. Sie sind zu 33 % gut informiert, zu 19 % schlecht informiert, 48 % geben an, dass sie sich weder gut noch schlecht informiert fühlen. Das zweite Kreisdiagramm zeigt Führungskräfte, sie fühlen sich zu 56 % gut infirmiert, zu 11 % schlecht informiert, 33 % fühlen sich weder gut noch schlecht informiert.](/fileadmin/_processed_/e/4/csm_et_018_Gutschke_Abb_3_9e1d0eed7d.jpg)
Mehr als die Hälfte der innerhalb der wattline-Studie [2] befragten Führungskräfte fühlt sich über nachhaltige Energieversorgung gut informiert. (Bild: wattline)
Informationsstand und Zahlungsbereitschaft
Ein zentrales Ergebnis der Studie: Je besser informiert Entscheider über nachhaltige Optionen sind, desto höher ist ihre Bereitschaft, in grüne Energie zu investieren. Während 56 % der Führungskräfte angeben, sich gut informiert zu fühlen, trifft dies nur auf ein Drittel der übrigen Berufstätigen zu (siehe Abb. 3). Diese Kluft in der Informationslage ist entscheidend: Sie beeinflusst nicht nur die Investitionsbereitschaft, sondern auch die Geschwindigkeit der Transformation.
Besonders auffällig: Führungskräfte, die in den letzten zwölf Monaten gezielt Weiterbildungen oder Beratungsangebote im Bereich Energieeffizienz in Anspruch genommen haben, zeigen laut Studie eine deutlich erhöhte Handlungsbereitschaft. Rund 63 % dieser Gruppe haben bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt oder befinden sich in der Umsetzung. Dies legt nahe, dass gezielte Wissensvermittlung ein wirkungsvoller Hebel für die Transformation sein kann – nicht zuletzt, weil sie strategisches Bewusstsein mit operativer Umsetzung verknüpft.