Visualisierungstools: Staerkere Kundenbindung durchPEAKapp

Das PEAKapp-Projekt wurde im März 2016 vom Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz ins Leben gerufen. Zehn Partner aus sieben Ländern sind an dem Projekt beteiligt, das vom Programm European Union’s Horizon 2020 gefördert wird. Dazu zählen unter anderem der Smart-Metering-Spezialist GreenPocket, der österreichische Energielieferant Enamo und der estnische Stromhändler 220 Energia.

Ziel: Energie sparen durch optimiertes Verbrauchsverhalten

Im Projektrahmen werden mehrere Ziele angepeilt: Erstens sollen Privathaushalte durch Einsatz einer multifunktionalen Visualisierungssoftware mit neuen Transparenz- und Kontrollmitteln für ihren Energieverbrauch ausgestattet werden. So sollen Einsparpotenziale erkannt und die Kontrolle des Energieverbrauchs vereinfacht werden.

Zweitens wird das Nutzerverhalten im realen Anwendungskontext studiert. So soll ein effizienteres Verbrauchsverhalten und in der Folge Lastverschiebungen unterstützt werden. Das dritte Ziel ist die Schaffung von Marktvorteilen für Energieversorger. Mit der Smart-Metering-Software können sie ihren Haushaltskunden Features und Services anbieten, mit denen diese die Vorteile erneuerbarer Energien ausschöpfen können. Das festigt nicht nur die Kundenbindung und fördert den Kundendialog, sondern hilft auch bei der Neukundengewinnung.

Die im Projektkontext eingesetzte Software ist das EnergieCockpit von GreenPocket – eine Smart-Metering-Lösung für Kleingewerbe und Privathaushalte, die für PEAKapp um eine Reihe neuer Mehrwertfeatures erweitert wurde.

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